Osterende Otterndorf war bis 1929 eine Gemeinde im Kreis Hadeln der preußischen Provinz Hannover. Das ehemalige Gemeindegebiet gehört heute zur Stadt Otterndorf und zur Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen.

Geographie Die Gemeinde Osterende Otterndorf umfasste das Kirchspiel Osterende Otterndorf, zu dem zahlreiche kleine Orte und Wohnplätze östlich der Medem bzw. der Stadt Otterndorf gehörten. Im Einzelnen waren dies: Beufleth Brüninghemm Heimhausen Kalkhütte Kochenbüttel-Dickenhoop Kochenbüttel vor dem Tore Mahrdorf Marienthal Nackenbüttel Pedingworth Scholien Wellingsbüttel Westerwörden Der größte einzelne Ort im Jahre 1905 war Kochenbüttel-Dickenhoop mit 240 Einwohnern.

Geschichte Osterende Otterndorf war ursprünglich eines der Kirchspielsgerichte im Land Hadeln. Nachdem das Land Hadeln als Teil des Königreichs Hannover 1867 an Preußen gefallen war, war Osterende Otterndorf eine preußische Landgemeinde, die ab 1885 zum Kreis Hadeln gehörte. Am 1. Juni 1929 wurde die Gemeinde aufgelöst. Ihr größter Teil wurde in die Stadt Otterndorf eingemeindet, nur Brüninghemm, Heimhausen und Pedingworth sowie der südliche Teil von Scholien kamen zur Gemeinde Neuenkirchen.Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 78 Otterndorf und Neuenkirchen gehören seit 1977 zum Landkreis Cuxhaven.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1812 1363 1845 1621 1871 1462 Volkszählung 1871 1885 1421 Volkszählung 1885 1895 1333 Volkszählung 1895 1905 1251 Volkszählung 1905

Einzelnachweise

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