Anastassija Jewgenjewna Beljakowa (; * 1. Mai 1993 in Slatoust, Oblast Tscheljabinsk, Russland) ist eine russische Boxerin.

Karriere Anastassija Beljakowa wechselte im Alter von 13 Jahren vom Skisport zum Boxen, ihr erster Trainer war Jewgeni Tarasow.Anastassija Beljakowa, rus.team Sie wurde 2011 Russische Jugendmeisterin im LeichtgewichtRussian Women Youth National Championships 2011 und gewann im selben Jahr und in dieser Gewichtsklasse auch die Jugend-Europameisterschaft in OrenburgEuropean Women Youth Championships 2011 und die Jugend-Weltmeisterschaft in Antalya.World Women's Youth & Junior Championships 2011

Nachdem sie auch bei den Erwachsenen 2012 und 2013 Russische Meisterin im Leichtgewicht geworden war, sowie nach einer Finalniederlage gegen Quanitta Underwood die Silbermedaille bei den World Combat Games 2013 in Sankt Petersburg erreicht hatte,World Combat Games 2013 erfolgte 2014 ihre Einberufung in das Nationalteam, wo sie beim ZSKA Moskau trainierte.Russian Women's National Championships 2012Russian Women's National Championships 2013

Sie gewann im Juni 2014 mit einem Finalsieg gegen Natasha Jonas die Goldmedaille im Halbweltergewicht bei den Europameisterschaften in BukarestEuropean Women Championships 2014, im September 2014 die Goldmedaille im Leichtgewicht bei den World University Championships in JakutskWorld University Championships 2014, sowie im November 2014 ebenfalls die Goldmedaille im Halbweltergewicht bei den Weltmeisterschaften in Jeju-si, nachdem ihr im Finale ein Sieg gegen Sandy Ryan gelungen war.World Women Championships 2014

2015 gewann sie im Halbweltergewicht die Europaspiele in Baku, wobei sie unter anderem erneut Sandy Ryan und Valentina Alberti bezwang.European Games 2015 Anschließend ging sie wieder im Leichtgewicht an den Start und konnte bei den Weltmeisterschaften 2016 in Astana, unter anderem mit Siegen gegen Adriana Araújo, Hasnaa Lachgar und Mira Potkonen, bis in das Finale vordringen, wo sie gegen Estelle Mossely unterlag und Vize-Weltmeisterin wurde.World Women Championships 2016

Damit verbunden war die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Sie konnte dabei durch einen Sieg gegen Mikaela Mayer das Halbfinale erreichen, wo sie erneut gegen Estelle Mossely verlor und Bronze gewann.Olympic Games 2016 Im August 2016 wurde sie für ihre sportlichen Erfolge mit dem Verdienstorden für das Vaterland II. Klasse ausgezeichnet.Anastassija Beljakowa, uralgufka.ru

2018 wurde sie in Sofia Vize-Europameisterin, nachdem sie im Finale knapp mit 2:3 Mira Potkonen unterlegen war.European Women Championships 2018 Bei den Weltmeisterschaften 2018 in Neu-Delhi schied sie ebenfalls mit einer knappen 2:3-Wertung im Achtelfinale gegen Wenlu Yang aus.World Women Championships 2018

Durch eine erneute Niederlage im Halbfinale gegen Mira Potkonen erreichte sie eine Bronzemedaille bei den Europaspielen 2019 in MinskEuropean Games 2019 und startete auch bei den Europameisterschaften 2019 in Alcobendas, wo sie im Viertelfinale gegen Amy Broadhurst verlor.European Women Championships 2019

Weblinks Anastassija Beljakowa, Russian Boxing Hall of Fame

Einzelnachweise

Kategorie:Boxer (Russland) Kategorie:Russischer Meister (Boxen) Kategorie:Olympiateilnehmer (Russland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 Kategorie:Europaspielesieger (Boxen) Kategorie:Teilnehmer an den Europaspielen (Russland) Kategorie:Teilnehmer der Europaspiele 2015 Kategorie:Teilnehmer der Europaspiele 2019 Kategorie:Weltmeister (Boxen) Kategorie:Europameister (Boxen) Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Frau