Gerhard Göschel (geboren am 8. April 1940 in Wiener Neustadt; gestorben am 17. Juni 2025) im Milower Land, Brandenburg, war ein bildender Künstler.
Leben und Wirken alternativtext=Der Bildende Künstler Gerhard Göschel in seinem Atelier bei der Arbeit an einer Installation|mini|Gerhard Göschel in seinem Atelier bei der Arbeit "Aufwind", Rathenow Göschel wurde während des Zweiten Weltkriegs im damals zu Deutschland gehörenden Wiener Neustadt geboren. Er wuchs anschließend in Franken auf. Nach der Schule studierte er an verschiedenen Kunsthochschulen. So besuchte er die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, die Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main und die Hochschule für Bildende Künste in Berlin.
Von 1994 bis 2000 lebte Gerhard Göschel im Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, einem unter anderem durch die Kulturbehörde Hamburgs und die Reemtsma-Stiftung geförderten Projekt. Anschließend zog er mit seiner Frau nach Zollchow in die Gemeinde Milower Land im Westen des Landes Brandenburg, wo er sich einen Dreiseithof als Wohn- und Wirkungsstätte ausbaute. Auf dem Kunsthof Galm finden wiederholt kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Musikaufführungen statt. Zusammen mit dem Komponisten Jörn Arnecke gründete Gerhard Göschel die Galmer Hofkultur. Diese Kulturveranstaltung fand seit 2000 im Spätsommer auf dem Kunsthof Galm statt.
Ausstellungen Botanischer Garten Hamburg Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf Zitadelle Spandau Villa Oppenheim Bildungszentrum der Techniker Krankenkasse in Hayn (seit 2000 Dauerausstellung) Produzentengalerie M in Potsdam ART-Brandenburg in Brandenburg an der Havel Galerie am Dom in Brandenburg an der Havel Kunsthalle Brennabor in Brandenburg an der Havel. Brandenburger Theater. Eingesehen am 7. März 2015. Kulturzentrum in Rathenow Neuen Galerie in Waldstadt Schlosspark Caputh Museumshaus „Im Güldenen Arm“, Potsdam Gotisches Haus, Berlin-Spandau Schloss Ribbeck
Installationen In der Kirche St. Nikolai in Spandau gestaltete Göschel das Schleierwerk der neu eingebauten Orgel. Im Innenhof des Sitzes der Techniker Krankenkasse in Karlsruhe befindet sich eine von ihm geschaffene sechsteilige Arbeit aus Edelstahl. Im Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg befindet sich in einem Eingangsbereich das Werk 5 Elemente aus Holz und Gewebe. Die Werke Aufwind I und Aufwind II wurden in der Stadt Rathenow in der Berliner Str. 9 und 67 im Auftrag der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft KWR installiert. Die Arbeit Mündige Bürger wurde im Kreishaus Havelland, Rathenow im Dezember 2014 eingeweiht.. Eingesehen am 7. März 2015.
Literatur Thomas Kornbichler (Hrsg.): Gerhard Göschel: Arbeiten 1989-1994 (Katalog zur Ausstellung in der Zitadelle Spandau), Ed. Kunstmarkt, Berlin 1994, ISBN 978-3-926386-10-6. Verein zeitgenössischer Kunst und Kultur im Milower Land (Hrsg.): Gerhard Göschel Jäten im Paradies, Arbeiten der letzten zwanzig Jahre, Katalog anlässlich des 70. Geburtstages Göschels und zur Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor, ISBN 978-3-00-030137-7 Allgemeines Lexikon der Kunstschaffenden in der bildenden und gestaltenden Kunst des ausgehenden XX. Jahrhunderts, DVD-Gesamtausgabe
Weblinks
Homepage des Künstlers
Einzelbelege
Kategorie:Künstler der Moderne Kategorie:Person (Milower Land) Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann