mini|Wappen der TokugawaFurusawa, Tsunetoshi: Kamon daichō. Kin’ensha, o. J., ISBN 4-321-31720-7, S. 184. mini|Owari-Residenz in Edo.Ausschnitt aus einer Edo-Karte von ca. 1843.Heute befindet sich dort das japanische Verteidigungsministerium. Zuvor befand sich dort eine Kasernen, der Ort von Mishima Yukios Seppuku. mini|Owari-Nebenresidenz in Edo.Ausschnitt aus der Stadtteilkarte "Soto-Sakurada" von ca. 1850.Dieses Viertel heißt Ki-O-I-cho nach den Nebenresidenzen der Kishū-Tokugawa, Owari-Tokugawa und Ii. Heute steht dort das große Hotel New Otani. Die Owari-Tokugawa (, Owari Tokugawa-ke) waren eine der drei Familien, die von den jüngsten Söhnen Tokugawa Ieyasus abstammten und damit zu den Shinpan-Daimyō gehörten. Mit einem Einkommen von 250.000 Koku waren sie die größte der drei Zweigfamilien (Gosanke).
Die Kunstschätze der Familie werden im Tokugawa-Kunstmuseum ausgestellt. Die Verwaltung der Besitztümer der Familie wird heute durch die gemeinnützige Stiftung Tokugawa Reimeikai () wahrgenommen, deren Vorsitzender das Oberhaupt der Owari-Tokugawa ist.
Genealogie Hauptlinie Yoshinao (, 1600–1650), siebter Sohn Tokugawa Ieyasus, erhielt 1603 das Lehen Fuchū (Suruga) mit 250.000 Koku. 1607 wurde er auf die Burg Kiyosu (Owari) mit 555.000 Koku versetzt. Ieyasu erbaute die Burg von Nagoya, die dann 1610 Yoshinao übernahm. Dort residierten er und seine Nachkommen mit 619.500 Koku bis 1868. Yoshikatsu (, 1824–1883) war der letzte Daimyō dieser Linie. Er erhielt nach 1868 den Titel Fürst.
Matsudaira (Owari) Matsudaira Yoshiyuki (, 1641–1711), ein Enkel Yoshinaos, erhielt das Lehen Takasu (, Mino)Heute ein Stadtteil von Kaizu., wo er und seine Nachkommen bis 1868 in einem Festen Haus (jinya) mit einem Einkommen von 30.000 Koku residierten. Nach 1868 Vizegraf.
Matsudaira Yoshimasa (, 1651–1713), ein weiterer Enkel Yoshinaos, erhielt das Lehen Yanagawa () (Mutsu), wo er und seine Nachkommen bis 1729 in einem Festen Haus mit einem Einkommen von 30.000 Koku residierten. Danach führte der amtierende Daimyō als Tokugawa Muneharu (1696–1764) die Hauptlinie in Nagoya weiter.
Literatur Papinot, Edmond: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8. Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5. Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604379-2. S. Noma (Hrsg.): Owari domain. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1175. Miyaji, Saichiro (Hrsg.): Bakumatsu shoshu saigo-no hanshu-tachi. Nishinihon-hen. Jinbunsha, 1997. ISBN 978-4-7959-1906-8.
Weblinks Website der Tokugawa Reimeikai (japanisch)
Anmerkungen
Einzelnachweise
Owari