mini|Edda Loges (Juli 2012) Edda Loges (* 1. Mai 1942 in Bremen; † 16. April 2025 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Biografie
Edda Loges ist im Bremer Ostertor und in Bremen-Findorff aufgewachsen. Sie absolvierte drei Jahre Schauspielunterricht am Waldau-Theater und nahm Schauspielunterricht bei Dorothea Constanz vom Oldenburgischen Staatstheater. In dieser Zeit lernte sie bei Heinrich Schmidt-Barrien die Plattdeutsche Sprache. Mittlerweile hat die Schauspielerin die Klangfarbe des Bremer Plattdeutschen gegen den Elb-Zungenschlag gewechselt.
Loges war von 1964 bis 1991 rund 27 Jahre lang Ensemble-Mitglied des Waldau-Theaters in Bremen-Walle. So war sie hier die Belinda in Jonny Belinda und in De vergnögte Tankstell erst die Dolly und später die Reporterin Ellen sowie die Elsbe in Mudder Mews und die Dürten in De ruge Hoff.
Nach dem Abschied vom Waldau-Theater kehrte Loges noch zweimal in Plattdeutsch-Produktionen auf Bremer Bühnen zurück. Für das plattdeutsche ensemble bremen (peb) spielte sie in Marie Christine ein Stück, das von Radio Bremen aufgezeichnet und von 3sat und dem NDR gesendet wurde. Später trat sie in dem Ein-Personen-Stück Spätlese auf.
1986 und 1987 war sie bei den Festspielen in Jever „das standhafte Fräulein Marie“, von der die Herrschaft Jever im 16. Jahrhundert regiert worden ist.
Von 1992 bis 1994 wirkte sie zudem in Kabarettprogrammen in der Glocke für die Bremer Eiswette mit.
Seit 1997 spielte Loges am Ohnsorg-Theater in Hamburg und begann dort ihre Karriere mit einer der Hauptrollen in Seemann paß op.
Loges spielte auf der Bühne und im Fernsehen sowie im Rundfunk bei diversen Hörspielen beim WDR, NDR und Radio Bremen, u. a. in der Serie Kastendiek und Bischoff als Edda Kastendiek in 233 von insgesamt 426 (!) Folgen und Die Schipper-Kids in allen zehn Folgen.Sie gab als Sängerin zudem 89 Konzerte in Norddeutschland mit Liedern nach Gedichten von Hermann Claudius.
Loges war verheiratet, Mutter zweier Töchter und wohnte seit Ende der 1990er Jahre in Hamburg.Quelle: Biografie von der Künstlerin; Stand Februar 2015.
Film und Fernsehen Jugendstilvase, Regie: Bruno Jonas Das Winterhaus, Regie: Hilde Lehrmann Nicht von schlechten Eltern, Regie: Rainer Boldt Mitwirkung in 27 Fernsehaufzeichnungen von Theaterstücken durch ZDF, ARD und NDR
Theaterstücke 1964: Frau Holle 1965: Die Bremer Stadtmusikanten, Bremer Bilderbogen, Jonny de Drütte 1966: Dornröschen, De Spökenkiekersch, Die Tochter des Brunnenmachers 1967: Wer hett, de hett 1968: Swienskomödi 1969: Der Froschkönig, Snieder Nörig, As de Olen sungen 1970: Der gestiefelte Kater, Meister Anecker, Kurgast bi Trine Wipsch, Krach bi Fiete Schach, Ole Leev rust nich 1971: De Reis na Helgoland, Fro Pieper lävt gefährlich, Thea Witt maakt nich mit 1972: Schneeweißchen und Rosenrot, Spöök in´t Slott, Öwerfall in Lüttjenbüttel 1973: Smuggeltied, De vergnögte Tankstelle, Flitterwochen, Kiek mal wedder rin, Michel un Micaela 1974: Rasmus und der Landstreicher, De Wieberhoff, Dat Dokterbook, De Glückspilz, De Fro Adriana, Hexenkomödie, Wo is Lisa 1975: Das Testament, Die Brautwerbung 1910 und 1970, Hafenmelodie, Een Milljonär in´t Huus 1976: Willem sein Willen, In Luv un Leev die Liebe, Das Gespenst von Canterville, Klävemann speelt Lewemann, Dat Verlegenheitskind 1977: Dat kummt all’ns anners, as du denkst, Een Utgangsdag, Spektakel um Roswitha 1978: Tom Sawyer, Mudder is de beste, De wilde Auguste, Fischerstraat 15 1979: Huckleberry Finn, Dat Speel von de hilligen dree König, Dat lewenslängliche Kind, De verflixte Strump 1980: Jonny Belinda, Fischer un sin Froo, Viola 1981: De Ole Zoff, Oliver Twist, De Trallen, Dat Hörrohr 1982: De Kortenleggersch, Öwerall is Kreinhörn, Nachtvagels, De rode Ünnerrock, De Windfahn 1983: Petroleum in Poppenbüttel, Johannesfüer, Konrad oder Das Kind aus der Konservendose, Mannslüüd sünd ok blots Minschen 1984: Loop doch nich jümmer weg, Dat Kuckucksei, Koornblomen för den Smuskater. De vergnögte Tankstelle, Meister Eder und sein Pumuckl 1985: To’n Düvel mit den Sex, Dree Jungfern un een Mann 1986: Der gestiefelte Kater, Pippi Langstrumpf, Maria von Jever, Een Dood is in Arbeit 1987: Biene Maja, Mudder Mews, För de Katt, De ruge Hoff, Maria von Jever 1988: Wo is Lisa, Männer to’n Utprobeern 1989: Keen Utkamen mit’n Inkamen, Dat ewige Hen un Her 1990: Us lütte Stadt 1993: Marie Christine 1997: De Muusbuck, Seemann paß op, Spätlese 1998: Sterntaler 1999: Dat blaue Wunner 2000: Minsch sein mut de Minsch, Große Freiheit Nr. 7 2001: De Witwenclub 2002: Frau Holle, Keen Utkamen mit dat Inkamen, De Reis na Kapstadt 2003: Urmel aus dem Eis, An de Eck vun´t Paradies, Hannes sien Glück, Een Fall för´t Himmelbett 2004: Dat tweete Fröhjohr, Jümmer op de Lütten 2005: Herr Puntila un sein Knecht Matti, De Vetter ut Dingsda, Keen Geld för Dösbaddels 2006: Der Zauberer von Oz, Allens op Anfang, De flegen Holländer, Slammslacht 2007: Huusmann & Co, Swatte Hochtiet 2008: Der blaue Engel 2009: De Kaktusblööt, De Lüüd vun’n Lehmpott, Kaviar un Linsen 2010: Allns op Krankenschien, De erste Violien 2011: Witte Pracht, Rutficht 2012: Opa ward verköfft, Lütt Paris 2013: Ganze Kerle, Weiße Pracht und Noch eenmal verleevt 2014: Der gestiefelte Kater und Gode Geister 2015: Dat Narrenhuus und Hartlich willkamen 2015: Landeier - Buer söcht Fro 2016: Tüdelig in’n Kopp - Als Oma seltsam wurde 2017: Arsenik un ole Spitze 2017: Wiederaufnahme; Tüdelig in’n Kopp - Als Oma seltsam wurde 2017: Wiederaufnahme; Landeier - Buer söcht Fro
Weblinks Ohnsorg-Theater, Hamburg
Einzelnachweise
Kategorie:Darstellender Künstler (Bremen) Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg) Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Person (Findorff, Bremen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Frau