mini|hochkant|Stammwappen derer von Parsenow
Otto Hans Carl von Parsenow (* um 1710 in Pommern; † 8. Dezember 1761 in Minden) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Direktor der Kriegs- und Domänenkammer zu Minden.
Leben Er entstammte der uradligen Familie von Parsenow und war der Sohn des Philipp Erdmann von Parsenow (1686–1752), Landrat und Landesdirektor in Vorpommern und der Magdalene Sophie von Grabow. August von Parsenow (1714–1765), Landrat des Anklamschen Kreises, war sein Bruder.
Otto Hans Carl von Parsenow schrieb sich 1728 an der Universität Jena und 1731 an der Universität Halle für das Studium der Rechtswissenschaften ein. Er begann seine berufliche Laufbahn im Kameralfach und wurde Kriegs- und Domänenrat. Im November 1747 wurde er zum Kammerdirektor in Minden ernannt und war dort mindestens bis 1757 tätig.Otto Hintze, in Verbindung m. Gustav (von) Schmoller (Hrsg.): Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte. Band 22 / Erste Hälfte-In: Neue Folge der Märkischen Forschungen des Vereins für Geschichte der Mark Brandenburg, Duncker & Humblot, Leipzig 1909, S. 252.
Otto Hans Carl von Parsenow war Erbherr auf Tutow und Wittenwerder. Der Landrat Franz Friedrich Carl von Parsenow (1763–1793) war sein Neffe.
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1916. Siebzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1915, S. 515–517.
Einzelnachweise
Kategorie:Kriegs- und Domänenrat Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Adliger Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1761 Kategorie:Mann