mini|250px|Eingang zum Kohlebergwerk im Kohlefeld (1917)

war eine kleine Bergarbeitersiedlung im der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.

Geographie Die Siedlung befand sich rund 9 km südwestlich von , dort wo sich heute der Tagebau der befindet. Zu erreichen war die Siedlung über die , die auf dem westlichen Ufer des am Ende der in beginnt.

Geschichte Der Kohlebergbau südwestlich von begann im Jahr 1915, spätestens aber am 20. Dezember 1915, als die Eisenbahnlinie von bis in das Kohlefeld bei fertiggestellt wurde.

1916 kaufte die sumpfiges Land auf, wo sich heute der Tagebau befindet, startete mit dem Abbau von Kohle in einer Kohlegrube, die genannt wurde, und errichtete für die Bergarbeiter und ihre Familien die Siedlung . Weiteres Land kam hinzu und der Untertagebau dehnte sich sukzessive aus, soweit, bis die Stollen auch bis unter die Siedlung reichten.

1918 erhielt einen Bahnhof, der am 11. Februar 1918 eröffnet wurde. 1924 folgte eine eigene Schule und 1929 wurde ein eigener Gemeindesaal fertiggestellt, der am 28. April 1929 von eingeweiht wurde. Ein neuseeländischer Zweig des , einer Großloge von England, besaß mit der eine Loge in mit einem eigenen Haus. Die Loge zog in den 1980er Jahren nach um, beendete ihre Tätigkeit aber später. Auch die waren in tätig. Die Siedlung bestand aus rund 100 Häusern, zwölf davon in privater Hand.

1931 errichtete die die nahe der Siedlung und verarbeitete die in den Gruben des Ortes gewonnene Kohle zu Kohlegrus, Koks, Steinkohlenteer und Steinkohlenteeröl. Nach einer Explosion in der Anlage wurde die Fabrik 1987 geschlossen, die Altlasten wurden von 1991 bis 1996 beseitigt.

Im Jahr 1958 begann man mit dem Kohletagebau nahe der Siedlung und 1985 wurde die geschlossen, da der Abbau der Kohle nach der Methode nicht effizient genug war und 80 % der Kohle weiterhin in der Grube verblieb. , der die Mine nun gehörte, entschied sich dafür, den Tagebau auszuweiten, um auch den Rest der verbliebenen Kohle ausbeuten zu können. 1979 wurden die Bergarbeiterfamilien darüber informiert, dass ihre Siedlung dem Tagebau geopfert werden müsse. Ebenso wurden 24 -Familien aufgefordert, ihr Land und ihren Besitz zu verlassen. 1987 war die Umsiedlung der Familien abgeschlossen und die Siedlung aufgelöst.

Von der Siedlung ist nicht mehr verblieben als ein Fotoband, der Aufnahmen des Fotografen enthält, der 1984 die Siedlung und das Leben in der Siedlung in seinen Fotos festhielt.

Sehenswürdigkeiten Die wurde im August 1991 unter Denkmalschutz gestellt und ist seitdem als historischer Ort der Kategorie 1 in der unter der Registrierungsnummer 7013 geführt.

Medien In den späten 1960er Jahren gründete einen damals neuartigen privaten Radiosender in , der im Umland empfangen werden konnte.

Sport Die Fußballmannschaft von war eine der stärksten in der Region der 1920er und 1930er Jahre. Sie kam mehrfach in die Endrunden des .

Literatur

Einzelnachweise Entfernungen und Location mittels Google Earth, Version 7.3.0.3823 ermittelt.

Kategorie:Ort in der Region Waikato