Die Peter-Anich-Hütte ist eine Schutzhütte der Kategorie I der Sektion Hohe Munde (vormals Sektion Touristenklub Innsbruck) des Österreichischen Alpenvereins auf einer Höhe von südöstlich von Rietz auf dem vom Bachwandkopf nach Norden ziehenden Rücken auf der Unteren Seewenalm am Nordrand der Stubaier Alpen.

Geschichte Die Hütte wurde 1884/85 als einfache Unterkunft aus Zirbenholz vom Österreichischen Touristen Club (ÖTC, heute ÖTK) erbaut, ohne vorher ein Grundstück von der Gemeinde Rietz anzukaufen. Die Unterkunft wurde nach dem berühmten Tiroler Geodäten und Kartografen Peter Anich (1723–1766) benannt.

Im Laufe der Zeit verfiel sie jedoch immer mehr, was eine Instandsetzung nötig machte. 1924 wurde die Hütte wieder in Bewirtschaftung genommen und 1928 vom Gesamtverein der Sektion Innsbruck übereignet. In der Folge wurde der Grund erworben. Im Jahr 1931 wurde die Hütte baulich erweitert.

Die Sektion beabsichtigte 1961, die Peter-Anich-Hütte in ein Jugendheim umzuwandeln, was aber der Gemeinde missfiel. Im Jahr 1990 wurde die Hütte behördlich geschlossen. 1990/91 erfolgte eine umfassende bauliche Sanierung mit Küchen- und Waschraumanbau, woraufhin am 8. September 1991 die Einweihung folgte.

Aufstieg Pfaffenhofen () über Pfaffenhofer Alm (), Gehzeit: 3 Stunden Rietz (), Gehzeit: 3 Stunden Stams () über Stamser Alm () – Kreuzjoch (), Gehzeit: 5–6 Stunden Telfs ()

Übergänge Bachwandkopf () – Stamser Alm () Kühtai () – Dortmunder Hütte () über den Rietzer Grießkogel, Gehzeit: 5 Stunden Rosskogelhütte () über den aussichtsreichen Peter-Anich-Höhenweg, Gehzeit: 8,5 Stunden Pfaffenhofer Alm () – Flaurlinger Alm ()

Gipfel Bachwandkopf () Hocheder () über Grießkogel, Gehzeit: 3,5 Stunden Kreuzjoch () Narrenkopf () Rietzer Grießkogel (), Gehzeit: 3 Stunden

Einzelnachweise

Kategorie:Alpenhütte in Tirol Kategorie:Stubaier Alpen Kategorie:Rietz (Tirol) Kategorie:Ehemalige Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs