mini|hochkant|Die „Götterpforte“, Prunktür im Goldenen Saal von Schloss BückeburgIm Stil von Spätrenaissance und Manierismus von Ebert Wolf dem Jüngeren und seinem Bruder Hans Wolf geschaffen mini|Die Holzdekorationen unter dem Kreuzrippengewölbe der Bückeburger Schlosskapelle schuf Ebert Wolf d. J. mit seinem Bruder Jonas mini|Blick auf den Altartisch in der Schlosskapelle und die Kanzel, von Ebert Wolf d. J. und seinem Bruder Jonas geschaffen Ebert Wolf der Jüngere (* um 1560 in Hildesheim; † 1608/1609 ebenda) war ein deutscher Bildhauer der Renaissance.
Leben und Werk Wolf der Jüngere war der Sohn des Bildhauers Ebert Wolf des Älteren und der Bruder von Jonas Wolf und Hans Wolf.
Er wurde 1591 erstmals in den Schoßregistern von Hildesheim erwähnt, wo er zunächst als Mitarbeiter seines Vaters unter dessen Monogramm EBW zahlreiche Grabsteine schuf, von denen er die jüngeren allein gestaltete.
1603 ging er mit seinem Vater und seinen Brüdern nach Bückeburg, um in die Dienste von Graf Ernst III. zu Schaumburg zu treten.
Zu den Werken Wolfs zählen für die Kapelle von Schloss Bückeburg ein Altartisch sowie – gemeinsam mit seinem Bruder JonasKanzelwand der Schlosskapelle von Schloss Bückeburg mit Fotografien derselben im Bildindex der Kunst und Architektur – drei Kanzelreliefs für die Kapelle, und, ebenfalls mit Jonas, die Holzdekorationen unter dem Kreuzrippengewölbe, sowieRaimund Cremers: Bevor die Malerei von der Decke fällt. In: Schaumburger Nachrichten. 15. August 2013; abgerufen am 20. Februar 2015. die Prunktür des Goldenen Saales im Bückeburger Schloss.
Literatur Paul Jonas Meier: Die Bildhauerfamilie Wolf aus Hildesheim. In: Alt-Hildesheim. Heft 7, 1926, S. 12–25; Heft 12, 1933, S. 40–46.
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