mini|Peter Raap (2017) Peter Raap (* 12. April 1948 in Bremerhaven) ist ein deutscher Heimatforscher.

Leben Raap besuchte die Kant-Schule in Geestemünde und ab April 1962 die Paula-Modersohn-Schule in Wulsdorf. Nach dem Realschulabschluss machte er eine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker. Nach der Gesellenprüfung ging er 1967 zur MWB Motorenwerk Bremerhaven GmbH. Den Grundwehrdienst leistete er 1968 beim Mittleren Instandsetzungsbataillon 510 in Delmenhorst. Die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven verlieh ihm 1983 den Titel Industriemeister. Bei MWB war er Arbeitsvorbereiter (1979) und Leiter der Technischen Dokumentation (1987). Annahmemeister war er bei den Firmen Le Car (1996) und S & T Autogalerie (2009). Ab 2006 war er Arbeitsvorbereiter bei MWB Fahrzeugtechnik in Langen (Geestland).

Seit der Kindheit dem plattdeutschen Volkstheater zugeneigt, schloss er sich 1975 der Niederdeutschen Bühne Waterkant an. Zunächst hinter den Kulissen, wirkte er bis 1990 als Laiendarsteller des Amateurtheaters. Bei seinem Interesse an Heimatkunde und Genealogie nahmen ihn die Männer vom Morgenstern und Die Maus als Mitglied auf. Im Niederdeutschen Heimatblatt, einer Monatsbeilage der Nordsee-Zeitung, publiziert er zur Geschichte Bremerhavens. Andere Themen sind Wollingster See, Kurenwimpel, America (Schiff, 1940), Dolmen, United States (Schiff), Wandervogel, Stotel, Nückel (Loxstedt) und Auswanderung. Raap engagiert sich im Kleingärtnerverein Bremerhaven-Lehe. 2010 übernahm er die Patenschaft für einen Stolperstein in Lehe (Bremerhaven).Aktion gegen das Vergessen: Neue Stolpersteine erinnern an NS-Opfer (bremerhaven.de)

Veröffentlichungen im Niederdeutschen Heimatblatt

Lehe

Bremerhaven

Bremerhavens Umland

Sonstiges

Jahrbuch der Männer vom Morgenstern

Familienkunde Spurensuche in den USA. Der Autor berichtet über den Geburtsort seiner Großmutter Norwood/Ohio. Niederdeutsche Familienkunde, 79. Jahrgang, Heft 3/3. Quartal 2004. Vom Moorsiedler zum Industriearbeiter – Familie Raap im Wandel der Zeit. Niederdeutsche Familienkunde, 81. Jahrgang, Heft 4/4. Quartal 2006, Lotsenverzeichnis von 1933 – von der Eider, Husum, Bremerhaven und Bremen. Niederdeutsche Familienkunde, 90. Jahrgang, Heft 1/1. Quartal 2015, Auswandererhafen Bremer Hafen und Bremerhaven. Niederdeutsche Familienkunde, 91. Jahrgang, Heft 3/3. Quartal 2016.

Weblinks

Einzelnachweise

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