mini|300px|Gipfelstein des Hülsenbergs Der Hülsenberg ist mit etwa neben dem Gannaberg (ca. ) die höchste Erhebung der Harburger Berge und des niedersächsischen Landkreises Harburg. Er liegt im Gemeindegebiet von Rosengarten bei Sieversen.
Geographie Lage Der Hülsenberg erhebt sich zwischen Sieversen im Ostsüdosten und dem Emsener Ortsteil Langenrehm im Südsüdwesten; sie liegen alle im Gemeindegebiet von Rosengarten. Über seine Südflanke führt als Verbindung zwischen Sieversen im Osten und Eversen-Heide im Westen die Kreisstraße 52.
Geologie Der Hülsenberg ist Teil einer langgestreckten Stauchmoräne, der vom Fuhlsbüttler Vorstoß im Quartär hinterlassen wurde und vom Kiekeberg () bei Vahrendorf im Nordnordosten bis zum Nuppenberg (ca. ) bei Dibbersen im Südsüdwesten reicht.
Naturräumliche Zuordnung Der Hülsenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Lüneburger Heide (Nr. 64), in der Haupteinheit Hohe Heide (640) und in der Untereinheit Wilseder Endmoränen (640.0) zum Naturraum Schwarze Berge (640.00). Nach Osten fällt die Landschaft sanft in die Untereinheit Harburger Hügelland (644.0) ab, die zur Haupteinheit Luheheide (644) zählt.
Berghöhe und Bergkuppen Der Hülsenberg ist im Rahmen seiner mittleren Kuppe () etwa hoch; in topographischen Karten ist auf dieser Kuppe ein trigonometrischer Punkt auf Höhe verzeichnet. Seine Westnordwestkuppe () erreicht Höhe. Die Ostsüdostkuppe () ist rund hoch; auf dieser Kuppe liegt ein trigonometrischer Punkt auf Höhe. Die Südkuppe () erreicht etwa Höhe. Von dort aus leitet die Landschaft in Richtung Süden über eine rund hohe Stelle und über einen hohen Südsporn () zum Gannaberg (ca. ) über.
Schutzgebiete Auf dem Hülsenberg breiten sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Rosengarten–Kiekeberg–Stuvenwald (CDDA-Nr. 323951; 1965 ausgewiesen; 58,68 km² groß) aus. Etwas westlich der Erhebung liegt das Naturschutzgebiet Buchenwälder im Rosengarten (CDDA-Nr. 318259; 2003; 2,85 km²).
Literatur Inga Treptow: Die Harburger Berge – Ein Beispiel für die glaziale Serie im norddeutschen Vereisungsgebiet, Bachelorarbeit, Universität Vechta, 2007, 53 S., auf diplomarbeiten24.de, ISBN 978-3-640-11476-4.
Einzelnachweise topographische Karte mit dem (DTK 25; für Berghöhe siehe starke Vergrößerung der Karte; weil ohne Schriftzug des Bergnamens, siehe/vergrößere den Kartenbereich bei der Höhenangabe „150,6“), auf natur-erleben.niedersachsen.de Inga Treptow: siehe Die Harburger Berge … im Abschnitt Literatur Sofie Meisel: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 57 Hamburg-Süd. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1964. → Online-Karte (PDF; 4,4 MB)
Kategorie:Glaziogener Berg Kategorie:Geographie (Rosengarten, Landkreis Harburg) Kategorie:Harburger Berge