Hermann Braun (* 2. April 1916 in Elbart; † 28. Juli 1995 in Nittendorf) war ein deutscher Allgemeinarzt und ärztlicher Standespolitiker.

Leben und Wirken Hermann Braun besuchte das Neue Gymnasium in Regensburg. Nach dem Abitur studierte er von 1937 bis 1942 an der Ludwig-Maximilians-Universität München Medizin. Er bestand 1942 das Staatsexamen und wurde zum Dr. med. promoviert. Als Soldat und Sanitätsoffizier der Wehrmacht geriet er in Kriegsgefangenschaft. Im Februar 1946 entlassen, ließ er sich als Landarzt in Nittendorf bei Regensburg nieder. Von 1969 bis 1987 war er Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer. 1972 wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Hartmannbundes gewählt.

Ehrungen Ernst-von-Bergmann-Plakette (1972) Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1973) Großes Bundesverdienstkreuz (1986) Paracelsus-Medaille (1988) Bayerischer Verdienstorden Dr.-Hermann-Braun-Straße in Nittendorf

Weblinks Laudatio zur Verleihung der Paracelsus-Medaille 1988. Dtsch Arztebl 1988; 85(20): A-1474 Nachruf auf Hermann Braun. Deutsches Ärzteblatt 1995; 92 (38): A-2508

Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Allgemeinmediziner Kategorie:Ärztefunktionär Kategorie:Person (Bayerische Landesärztekammer) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich) Kategorie:Person (Nittendorf) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1916 Kategorie:Gestorben 1995 Kategorie:Mann