mini|Grab von Hans Schrems Hans Schrems (* 29. Januar 1914 in Mitterteich, Bayern; † 7. November 1969Traueranzeige in der Mittelbayerischen Zeitung vom 11. November 1969, Jg. 25, Nr. 269. in Regensburg) war ein deutscher Gymnasialprofessor und Kirchenmusiker.

Hans Schrems wurde in Mitterteich geboren und besuchte das Internat der Regensburger Domspatzen in der Orleansstraße. Unter den Domkapellmeistern Theobald Schrems – seinem OnkelFranz Johann Löffler: Theobald Schrems zum Gedenken. In: Festschrift zum Nordgautag 28 (1990), S. 69–71, hier S. 71 (online; PDF; 2 MB) – und Georg Ratzinger leitete er einen der zwei Domspatzen-Chöre. Während diese den liturgischen Chor führten, betreute Hans Schrems den sogenannten Lassochor und war zuständig für die konzertanten Aufgaben.Paul Winterer: Die Regensburger Domspatzen, Mittelbayerische Druckerei- und Verlagsgesellschaft 1985, S. 54.

Am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen wirkte Hans Schrems als Stimmpädagoge und Solistenrepetitor sowie als Chorerzieher und Dirigent. Er leitete eine Vielzahl von Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen mit diversen Chören der „Domspatzen“.Christel Erkes (Hrsg.): Die Regensburger Domspatzen. Begegnung mit Theobald Schrems, „Erinnerungen an maßgebliche Mitarbeiter“, Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993, ISBN 3-7946-0301-X, S. 48–101, S. 249

Am 7. November 1969 ertrank Hans Schrems in der Donau nach einem Sturz von der Nibelungenbrücke.Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung: Hans Schrems verunglückt? vom 12. November 1969, Jg. 25, Nr. 270, S. 9. Er hinterließ seine Ehefrau, Elisabeth Schrems, und die beiden Söhne, Hannes und Wolfgang Schrems. Sein Grab befindet sich auf dem Unteren Katholischen Friedhof in Regensburg.

Einzelnachweise

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