mini|Grabdenkmal für den Gynäkologen Paul Straßmann, Friedhof Wannsee, Lindenstraße mini|Marie & Heinrich Laehr für das Grabmonument im Laehrschen Privatfriedhof im Schönower Park
Adele Emilie Paasch, geborene Adele Emilie Hillringhaus (* 16. Juni 1868 in Barmen; † 7. Juli 1937 in PotsdamEthos & Pathos nennt für das Sterbejahr abweichend 1941 in Barmen. Ebenso Brigitte Hüfler (1998).), war eine deutsche Bildhauerin und Medailleurin.Udo Garwig in Wuppertaler Künstlerverzeichnis, Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum, 2000, ISBN 3-89202-042-6, S. 291
Leben Adele Paasch wurde 1868 als Adele Emilie Hillringhaus geboren.Im Wuppertaler Künstlerverzeichnis, Ausgabe von 2000, ist noch ein falsches Geburtsjahr angegeben. In der aktuellen elektronischen Datenbankversion des Künstlerverzeichnis ist das Geburtsjahr und Sterbejahr korrigiert bzw. verifiziert mit dem Stadtarchiven Wuppertal und Potsdam. An der Berliner Kunstschule studierte sie das Fach Anatomie bei Maximilian Schäfer. Bildhauerunterricht nahm sie in den Ateliers von Robert Toberentz und Rudolf Siemering. Darauf erfolgte eine Spezialisierung auf Porträts, insbesondere Büsten, Medaillenbildnisse und Porträtreliefs.
Im Oktober 1885 heiratete sie den Geheimen Sanitätsrat Richard Paasch und wurde Mutter zweier Kinder. Adele Paasch (1868–1937) auf askart.com, Zugriff Februar 2015. 1910 wohnte die Familie in der Wilhelmstraße 22 Berlin.
Ausstellungen 1906 beteiligte sich Paasch an der Sonderausstellung „Wuppertaler Künstler“ des Barmer Kunstverein in der Kunsthalle Barmen. 1908 stellte sie auf der Großen Berliner Kunstausstellung die Figurengruppe Sein Weib vor.Adele Paasch-Berlin: Sein Weib (1908)
Werke 1899: Büste: „Prof. Dr. Werner Körte“ 1900: Büste: „Verlagsbuchhändler R. Appelius“ 1901: Büste: „Prof. H. G. Meyer“ 1901: Büste: „Ingeborg“ 1903: Büste: „Franz Reuleaux“ 1904: Büste: „Kinderkopf mit Eidechse“ 1909: Büste: „Friedrich Körte“ (Vater von Werner Körte) 1907: Figurengruppe für die Villa Hügel, Essen 1912: Büste: „Dr. Carl Hofmann“ 1916: Büste: „Carl Reichstein“ 1922: Büste: „Frau v. O.“ : Büste: „Bernhard Dernburg“, im Berlin-Museum : Büste: „Ignoramus“ : Grabrelief Laer, Schönower Park Berlin (erhalten) : Grab „Prof. Dr. Paul Straßmann“, Neuer Friedhof Wannsee (erhalten) : Grabdenkmal für Sanitätsrat August Stenger († 1909) auf dem Friedhof Pankow I (fehlt heute, wie fast der ganze Friedhof; einer der ganz seltenen Hinweise auf bemerkenswerte Grabkunst von Willi Wohlberedt)
Literatur Bloch / Einholz / v. Simson (Hrsg.): Ethos & Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914; Beiträge zur Ausstellung; Berlin 1990 – ISBN 3-7861-1598-2 Brigitte Hüfler: Zwölf Bildhauerinnen des 19. Jahrhunderts : ein Beitrag zur Berliner Bildhauerschule, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, 1989 ISSN 0044-2135 Anja Cherdron: „Prometheus war nicht ihr Ahne“ : Berliner Bildhauerinnen der Weimarer Republik. Marburg : Jonas-Verlag, 2000, S. 202
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1868 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Frau