Cheerleader ist ein Lied des jamaikanischen Sängers Omi aus dem Jahr 2012. Das Stück ist die erste Singleauskopplung aus seinem Debütalbum Me 4 U. Größere Bekanntheit erlangte das Lied durch einen Remix des deutschen DJs Felix Jaehn im Jahr 2014. Der Remix ist die zweite Singleauskopplung aus Jaehns Debütalbum I und avancierte zum weltweiten Millionenseller und Nummer-eins-Hit.
Entstehung und Artwork Geschrieben wurde das Lied von Mark Bradford, Clifton Dillon, Ryan Dillon, Sly Dunbar und Omar Pasley (Omi). Produziert wurde die Single von Clifton Dillon und Omi. Das Lied wurde zunächst unter dem Musiklabel Oufah Records, später unter Ultra Records veröffentlicht und unter Sony Music Entertainment vertrieben.
Auf dem Frontcover der Single ist – neben Künstlernamen und Liedtitel – Omi, der von verschiedenen Animationen bestrahlt ist, zu sehen. Auf der Originalversion wird Omi in rot, auf der Felix Jaehn Remixversion in blau bestrahlt.
Veröffentlichung und Promotion Cheerleader wurde am 29. Juli 2012 erstmals als Single veröffentlicht. Die Veröffentlichung von Cheerleader (Felix Jaehn Remix) fand am 19. Mai 2014 als Single statt. Sowohl das Original als auch die Remixversion sind beide nur als einzelne Downloads erhältlich. 2014 wurde in Schweden eine Promo-Single mit zwei Remixversionen von Felix Jaehn veröffentlicht.
Im Februar 2015 untermalte Cheerleader (Felix Jaehn Remix) unter anderem einen Werbespot der RTL-II-Seifenoper Berlin – Tag & Nacht in Deutschland.
Inhalt Der Liedtext zu Cheerleader ist in englischer Sprache verfasst. Die Musik und der Text wurden gemeinsam von Mark Bradford, Clifton Dillon, Ryan Dillon, Sly Dunbar und Omar Pasley geschrieben beziehungsweise komponiert. Musikalisch bewegt sich das Original im Bereich der Reggae-Musik; die Felix-Jaehn-Remixversion im Bereich des Elektropops. Im Lied besingt Omi eine Frau, in die er verliebt ist und die ihn stets wie eine Cheerleaderin bei allem unterstützt und begleitet.
Musikvideo Das Musikvideo zu Cheerleader wurde in Los Angeles gedreht und feierte seine Premiere am 31. August 2012 auf der Videoplattform YouTube. Das Video beginnt mit Omi, der zusammen mit seiner Freundin in einem BMW zu einer Bank fährt. Dort haben beide einen Termin, wobei sie es schafft, einen Bänker um den Finger zu wickeln und ihm den Tresorschlüssel zu entlocken. Zusammen verlassen beide mit gepackten Taschen die Bank und begeben sich mit ihrem BMW in eine Hinterhofgarage, in der sie das Auto austauschen. Am Ende des Videos fahren die beiden mit einem neuen Cabriolet auf einem Highway, wobei Omi während der Fahrt mit Geld um sich wirft. Das Video ist insgesamt 2:57 Minuten lang. Regie führte Tim Cash. Bis September 2026 zählte das Video über 23,5 Millionen Aufrufe auf YouTube.
Das Musikvideo zu Cheerleader (Felix Jaehn Remix) feierte am 5. November 2014 seine Premiere auf YouTube. Es handelt sich um einen Zusammenschnitt der Originalvideos. Die Gesamtlänge des Videos ist 3:09 Minuten. Regie hierbei führte Lenny Bass. Bis September 2026 zählte das Video über 1,4 Milliarden Aufrufe auf YouTube.
Mitwirkende Liedproduktion Mark Bradford: Komponist, Liedtexter Clifton Dillon: Komponist, Liedtexter, Musikproduzent Ryan Dillon: Komponist, Liedtexter Sly Dunbar: Komponist, Liedtexter Felix Jaehn: Abmischung Omar Pasley (Omi): Gesang, Komponist, Liedtexter, MusikproduzentArtwork Lenny Bass: Regisseur (Remix) Tim Cash: Regisseur (Original Musikvideo)
Unternehmen Oufah Records: Musiklabel Sony Music Entertainment: Vertrieb Ultra Records: Musiklabel
Preise Beim Oster-Mega-Hit-Marathon des privaten Hörfunksender Radio Hamburg wählen die Hörer Cheerleader (Felix Jaehn Remix) im Jahr 2015 auf Platz eins von insgesamt 826 Liedern. Im gleichen Jahr wurde es bei den Danish Music Awards in der Kategorie „Internationaler Hit“ ausgezeichnet.
Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen Cheerleader (Felix Jaehn Remix) erreichte in Deutschland die Chartspitze der Singlecharts und konnte sich 57 Wochen in den Charts, 18 Wochen in den Top 10 und eine Woche an der Chartspitze platzieren. In Österreich erreichte die Single ebenfalls Rang eins und konnte sich eine Woche an der Spitze, 16 Wochen in den Top 10 und 48 Wochen in den Charts halten. In der Schweiz hielt sich die Single zwei Wochen an der Chartspitze, 24 Wochen in den Top 10 sowie 54 Wochen in den Charts. Im Vereinigten Königreich erreichte Cheerleader vier Wochen die Chartspitze, 17 Wochen die Top 10 und 64 Wochen die Top 100. Auch in den Vereinigten Staaten erreichte die Single die Spitze der Charts, wo sie sich sechs Wochen halten konnte sowie 16 Wochen in den Top 10 und 35 Wochen in den Charts. Des Weiteren erreichte Cheerleader (Felix Jaehn Remix) Platz eins in Australien, Belgien (Flandern und Wallonie), Dänemark, Frankreich, Irland, Kanada, den Niederlanden, Polen, Schweden, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. 2014 erreichte Cheerleader (Felix Jaehn Remix) erstmals die Spitzenposition in Schweden sowie kurze Zeit später in Dänemark, ehe die Single im Folgejahr internationale Chart- und Nummer-eins-Erfolge feierte.Felix Jaehn im Interview mit Markus Lanz. Markus Lanz (Folge 1.105), ZDF, 29. März 2018.
2015 platzierte sich Cheerleader (Felix Jaehn Remix) auf Platz eins der deutschen Single-Jahrescharts, auf Rang zwei der Streaming-Jahrescharts, wo es sich lediglich Lean On (Major Lazer & DJ Snake feat. MØ) geschlagen geben musste sowie ebenfalls Rang zwei der Airplay-Jahrescharts, lediglich Are You with Me (Lost Frequencies) wurde in diesem Jahr öfters gespielt. Im gleichen Jahr belegte das Lied auch die Chartspitze der österreichischen Single-Jahrescharts, Rang zwei in der Schweiz und dem Vereinigten Königreich sowie Rang elf in den Vereinigten Staaten.
In den Vereinigten Staaten ist Cheerleader (Felix Jaehn Remix) der sechste Nummer-eins-Hit eines deutschen Künstlers; der erste nach 26 Jahren. Letztmals konnte sich Milli Vanilli mit Blame It on the Rain im Jahr 1989 auf Rang eins platzieren. Für Omi und Jaehn als Interpretierende ist es weltweit der erste Charterfolg. Mit Ausnahme von Sly Dunbar ist es für alle Autoren der erste Nummer-eins-Erfolg in Deutschland; Dunbar erreichte bereits 2006 mit der Autorenbeteiligung Rudebox (Robbie Williams) eine Woche die Chartspitze der deutschen Singlecharts.
Auszeichnungen für Musikverkäufe Cheerleader (Felix Jaehn Remix) erhielt im Dezember 2022 eine vierfache Platin-Schallplatte für über 1,2 Millionen verkaufte Einheiten in Deutschland. Bereits im Februar 2019 erreichte die Single den Status eines Millionensellers, wofür es eine Diamantene Schallplatte gab. Damit zählt das Stück zu einem der meistverkauften Singles in Deutschland. Weltweit wurde Cheerleader (Felix Jaehn Remix) mit zwei Goldenen-, 54 Platin- und drei Diamantene Schallplatte ausgezeichnet. Damit erhielt die Single für über 11,2 Millionen verkaufte Exemplare Schallplattenauszeichnungen. Für beide Interpreten sind es weltweit die ersten Tonträgerzertifizierungen.
Coverversionen 2015: Pentatonix, die US-amerikanische A-cappella-Band nahm das Lied für ihr zweites Studioalbum Pentatonix auf und koppelte es am 21. August 2015 als Single aus. 2016: Spongebob Schwammkopf, das Musikprojekt um Spongebob Schwammkopf veröffentlichte am 26. Februar 2016 eine Version unter dem Titel Cheerleader (Ski-Lieder) auf dem Album Das schwammose Album.
Siehe auch Liste der deutschen Nummer-eins-Hits im Ausland Liste der meistverkauften Singles in Deutschland
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Lied 2012 Kategorie:House-Lied Kategorie:Popsong Kategorie:Reggae-Song Kategorie:Felix-Jaehn-Lied Kategorie:Nummer-eins-Hit Kategorie:Platin-Lied (Österreich) Kategorie:Mehrfach-Platin-Lied (Deutschland) Kategorie:Mehrfach-Platin-Lied (Vereinigte Staaten) Kategorie:Mehrfach-Platin-Lied (Vereinigtes Königreich)