Demna Schengelaia (; * 1896 in Satschilao, Kreis Samtredia; † 1980 in Tiflis) war ein georgischer Schriftsteller.

Leben Er wurde als Sohn eines Angestellten der Eisenbahn geboren. Ab 1920 studierte er georgische Geschichte, Sprachwissenschaft und Folklore an der Staatlichen Universität Tiflis sowie Geologie am Polytechnischen Institut Tiflis. Es folgte eine Tätigkeit für Zeitschriften und Zeitungen sowie für den Georgischen Schriftstellerverband.

Werke sanavardo, Roman, 1924 guram baramandia, Erzählungsband, 1925 tbilisi, Roman, 1925 bata kekia, Roman, 1931 motxrobebi, (Erzählungen), Erzählungsband, 1934, 1939, 1942, 1966 irmis naxtomi, (Der Hirschsprung), Roman, 1939 ciskari, (Morgenröte), Roman, 1940 stagoneba, (Die Inspiration), Roman, 1940 citeli qaqavo, (Der rote Mohn), Roman, 1948 gansi, (Der Schatz), Erzählungsband, 1958 sami romani, (Drei Romane), Roman, 1974

Schengelaia betätigte sich als Übersetzer von Werken Gorkis, Lermontows, Ostrowskis und Puschkins ins Georgische. Darüber hinaus veröffentlichte er auch als Literaturkritiker.

Literatur Steffi Chotiwari-Jünger: Demna Schengelaia In: Der ferne weiße Gipfel. Georgische Erzählungen. Verlag Volk und Welt Berlin 1984, Seite 456 f.

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