Lewan Gotua (; * 10. März 1905 in Tiflis, Gouvernement Tiflis, Russisches Kaiserreich; † 30. Januar 1973, Tbilissi, Georgische SSR, UdSSR) war ein georgischer Schriftsteller.

Leben Er wurde als Sohn eines Schriftstellers und staatlichen Beamten geboren. Von 1922 bis 1925 studierte er an der Fakultät für Sozialökonomie der Staatlichen Universität Tiflis. In der Zeit des Stalinismus wurde er verbannt und arbeitete als Ökonom. Ab 1941 betätigte er sich auch schriftstellerisch. Von 1956 an war er als freischaffender Schriftsteller tätig.

Werke mepe erekle, (Der König Erekle), Drama, 1942 kedurrelni, (Die Unbesiegbaren), Drama, 1943 davit armasenebeli, (Dawit der Erbauer), Drama, 1946 samsaxeoba raindisa, (Die drei Gesichter eines Ritters), Drama, 1946 krcanisis sevda, (Die Trauer von Krzanisi), Erzählungsband, 1957 gmirta varami, (Der Schmerz der Helden), Roman, Tetralogie, 1958 bis 1962 nisli naxataris tqesi, (Nebel im Nachatari-Wald), Erzählungsband, 1963 lekvi lomisa, (Löwenjunges), Roman, 1965 ugzo karavani, (Die Karawane zieht ins Ungewisse), Erzählungsband, 1966 matianuri, (Chronikhaftes), Erzählungsband, 1968 mitridate, (Mithridates), Roman, 1970 motxrobebi, (Erzählungen), Erzählungsband, 1973 serapiti, (Serafit), Erzählungsband, 1974

Literatur Steffi Chotiwari-Jünger: Lewan Gotua In: Der ferne weiße Gipfel. Georgische Erzählungen. Verlag Volk und Welt Berlin 1984, Seite 451.

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