mini|Wappen der Sakakibara(Sakakibara-Variante des Genji-Rades)Furusawa, Tsunetoshi: Kamon daichō. Kin’ensha, o. J., ISBN 4-321-31720-7, S. 151.Das Genji-Rad hat acht Speichen. mini|Sakakibara-ResidenzAusschnitt aus der Stadtteilkarte „Sotosakurada“ von ca. 1850.
Die Sakakibara (, Sakakibara-shi) waren eine Familie des japanischen Schwertadels (Buke), die sich von Nikki Sadanaga (Seiwa-Genji) ableitete. Mit einem Einkommen von 150.000 Koku gehörten die zuletzt in Takada (Präfektur Niigata) residierenden Sakakibara zu den großen Fudai-Daimyō der Edo-Zeit.
Genealogie Toshinaga (), Sadanagas Sohn, ließ sich in Sakakibara (Provinz Ise; heute Stadtteil von Tsu) nieder und nannte sich nach diesem Ort. Yasumasu () diente Ieyasu und erhielt 1590 den Tatebayashi-han (Kōzuke) mit einem Einkommen von 100.000 koku. Seine Nachkommen residierten auf folgenden Burgen: ab 1643 auf Shirakawa (Mutsu) ab 1649 auf Himeji (Harima) ab 1667 auf Murakami (Echigo) ab 1704 wieder in Himeji und ab 1741 bis 1868 auf Takada (Echigo). Masataka (, 1843–1927) war der letzte Daimyō dieser Familie. Ab der Meiji-Zeit führten die Chefs des Hauses den Titel Vizegraf.Miyaji, Saichiro (Hrsg.): Takada-han. In: Bakumatsu shoshu saigo-no hanshu-tachi. Higashinihon-hen. Jinbunsha, 1997, ISBN 978-4-7959-1906-8.
Anmerkungen
Einzelnachweise
Literatur Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910. Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8.
Kategorie:Buke (Adel) Sakakibara