mini|Mirijam Verena Jeremic (2019) Mirijam Verena Jeremic (* 14. Februar 1984 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Künstlerin.
Leben und Werdegang Jeremic wuchs in Belgrad bei ihrer deutsch-jugoslawischen Familie auf und absolvierte ihre Schauspielausbildung für Darstellende Künste von 2000 bis 2003 bei DAH Teatar – Internationale Theaterausbildung für Schauspiel und Regie bei Dijana Milošević in Belgrad. Nach der Schauspielausbildung kehrte sie zurück nach Berlin und studierte dort an der Universität der Künste, die sie 2009 mit dem Master abschloss. Im Jahre 2010 bis 2013 nahm sie an Schauspielworkshops von Lena Lessing, Giles Foreman und Paul Miller vom Drama Centre London teil. Bis heute arbeitet sie am Theater, für Film und Fernsehen und stellt ihre Kunst in Berlin und Belgrad aus.
Im Jahre 2011 produzierte sie mit ihrer Independent-Filmproduktionsfirma Fridamovies ihren ersten Kurzfilm Close Enough – Zum Greifen Nah, in dem sie auch die Hauptrolle der Malerin ‚Jasmin‘ übernahm.
Ihre ersten bedeutenden Filmrollen sind ‚Ivona‘ in Great von Andreas Henn, der 2013 für den Max-Ophüls-Preis nominiert wurde und den zweiten Platz beim Publikumspreis des Palm Springs International Short Film Festival 2013 gewann. Aufsehen erregte sie in der Rolle der ‚Jasmina Lauschevic‘ in der Mockumentary Endlich Deutsch! vom WDR (Regie: Lutz Heineking jr., Produktion: Eitelsonnenschein), die 2015 für den Grimme-Preis nominiert wurde und für die Lutz Heineking jr. den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015 gewann. Seit dem 19. März 2019 ist Mirijam Verena Jeremic in der aktuellen Mockumentary-Serie Andere Eltern von Lutz Heineking jr. als die skurrile Gothic-Emo-Frau Barbara auf TNT Comedy, zu sehen.
2020 spielte sie in dem Horror-Kurzfilm The Factory, der die Behandlung von Nutztieren in der Milchindustrie thematisiert, indem anstatt von Kühen die Brüste von Frauen gemolken werden.
Ihre Ausstellung Snowwhite & the seven dwarfs, eine Arbeit über Masturbation, sorgte 2013 und 2014 für Aufregung auf der Kunstmesse Berlin.
Mit ihrem Partner, dem Schauspieler Oliver Korittke, hat Jeremic eine Tochter. Eine weitere Tochter stammt aus einer früheren Beziehung. Jeremic lebt in Berlin.
Filmografie (Auswahl) 2008: Im Angesicht des Verbrechens Regie: Dominik Graf (Fernsehserie) ARD 2009: Die Dreisten Drei Regie: Erik Polls (Fernsehserie) SAT1 2011: Close Enough – Zum Greifen Nah – Regie: Alois Knapps (Kurzfilm) 2013: Great – Regie: Andreas Henn (Kurzfilm) ARTE/SWR 2014: Endlich Deutsch! – Regie: Lutz Heineking jr. (Fernsehserie) WDR 2015: Wilsberg: Russisches Roulette – Regie: Martin Enlen (Reihe) ZDF 2015: A Dream of a Man with a Light Bulb – Regie: Dimitri Limpert (Kinofilm) 2016: Die Ketzerbraut – Regie: Hansjörg Thurn (Fernsehfilm) SAT1 2017: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner – Regie: Pepe Danquart (Kinofilm) ARD 2017: Für Umme – Regie: Vlady Valentin Oszkiel (Fernsehserie) Amazon Prime 2017: The Midas Touch – Regie: Tilman Borck (Kinofilm) 2017: Der Sportpenner – Regie: Florian Mortan (Kinofilm) 2018: Pink City Film – Regie: Mirijam Verena Jeremic (Festivalfilm) 2018: Herrliche Zeiten – Regie: Oskar Roehler (Kinofilm, Lanas Stimme) 2019: Ein Fall für Dr. Abel Tsokos – Zerschunden – Regie: Hansjörg Thurn (Fernsehfilm) SAT1 2019: Andere Eltern – Regie: Lutz Heineking jr. (Fernsehserie) TNT Comedy 2020: The Factory (Kurzfilm) 2021: Stand Up! Was bleibt, wenn alles weg ist – Regie: Timo Jacobs (Kinofilm) 2021: Los(ge)lassen – Regie: Brigitte Drodtloff (Kinofilm) 2022: 7+1 Fragmente – Regie: Atefeh Kheirabadi, Mehrad Sepahnia (Kurzfilm) 2024: Das Wunder von Hans und Rümana – Regie: Zaid Ghasib (Kinofilm) 2024: Pink City Film – Regie: Mirijam Verena Jeremic (Kinofilm)
Theater (Auswahl) 2008–2011: Die Schöne des Herrn von Albert Cohen: Compagnie des Artistes et Fous 2009–2011: Sokratomania: Compagnie des Artistes et Fous 2010: Dunkle Augen der Vergeltung: 100 Grad Festival 2010–2015: Splitter der Kristallnacht: Volkstheater Rostock 2011: Reigen: Brotfabrik (Berlin) 2011–2012: John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen: Prater (Berlin) inszeniert von Vegard Vinge 2012–2013: Trilogie: Hangar 49 2013–2014: 12 Spartenhaus nach Henrik Ibsens Ein Volksfeind: Prater (Berlin) inszeniert von Vegard Vinge 2014–2016: Staatgrab: Brotfabrik (Berlin) 2014: Berlin die Ratten kommen: Prinzessinnengärten 2015: Tartüff: Monbijou Theater 2015: Kabarett Kosovo: Monbijou Theater 2019: Cyborg City-Odysseus Maschine: PAF Festival Berlin 2021: Staaten.Los – Meuterei in der Mitte (Theater Wheels Berlin) 2022: Die Dachauer Prozesse (KZ-Gedenkstätte Dachau)
Weblinks
Mirijam Verena Jeremic Website
Agenturprofil bei Luisa Held Management, abgerufen am 6. Januar 2021 Mirijam Verena Jeremic bei vimeo
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Serbe Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau