rechts|120px Die Straße Altenbrückertorstraße liegt im Südosten des Stadtzentrums von Lüneburg. Die Quelle der IDs und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas Niedersachsen

Allgemein

Lage Die Altenbrückertorstraße verläuft in West-Ost-Richtung aus der Stadtmitte bis zum Bahnhof, sie beginnt an der Straße Bei der Johanniskirche. Während ihres Verlaufes überquert sie die Ilmenau und den Lösegraben. Von der Straße gehen ab oder kreuzen folgende Straßen (von West in Richtung Ost): Bei der Johanniskirche, Ilmenaustraße, nördlich die Schießgrabenstraße, südlich die Friedrich-Ebert-Brücke, nördlich die Altenbrückendamm, südlich An der Wittenberger Bahn und die Bahnhofstraße. Unter den Bahnbrücken geht die Straße in östlicher Richtung als Dahlenburger Landstraße weiter. Die Länge der Straße beträgt etwa 330 Meter. Die Hausnummerierung beginnt im Westen an der südlichen Straßenseite und läuft hufeisenförmig zurück zur nördlichen Straßenseite im Westen.

Geschichte Die Straße existiert mindestens seit dem 13. Jh. Solange ist eine hölzerne Brücke über die Ilmenau bekannt, die hier eine Furt zur Überquerung des Flusses nutzte. Daher auch der Name Vor dem Altenbrückertore, diese wurde 1860 in den Namen Altenbrückertorstraße geändert. Bekannt ist, dass die Familie von Wittdorf im Jahre 1530 Brückengeld nahm. Im Jahre 1581 kaufte der Rat der Stadt Lüneburg die Brücke mit allen Verpflichtungen von Herzog Wilhelm der Jüngere ab. Die letzte hölzerne Brücke wurde 1823/1824 erbaut. Diese Brücke wurde im Jahre 1876 durch die erste steinerne Brücke ersetzt. Von 1968 bis 1969 wurde die Straße verbreitert und die erste steinerne Brücke ersetzt, dabei wurde das alte Brückengeländer wiederverwendet.

Literatur Doris Böker: Hansestadt Lüneburg mit Kloster Lüne. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen. Band 22.1). Michael Imhof Verlag, Petersburg 2010, ISBN 978-3-86568-563-6, S. 159–163.

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