Heydt ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
Lage und Beschreibung Heydt liegt im nordöstlichen Hückeswagen. Die Hofschaft ist über eine Zufahrtsstraße von der Kreisstraße K11 erreichbar, die ihrerseits bei Neuenherweg von der Bundesstraße 483 (B483) abzweigt. Weitere Nachbarorte sind Linde, Niederbeck, Zipshausen und Herweg.
Geschichte Möglicherweise wurde der Ort das erste Mal 1487 urkundlich erwähnt. Ein Wilhelm van dem Heyde ist in der Darlehensliste für Herzog Wilhelm III. von Berg aufgeführt, es ist aber nicht sicher, welches der Hückeswagener Orte Heide/Heidt/Heydt in dieser Urkunde gemeint ist. Die Schreibweise der Erstnennung war Heyde.Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3 (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband 1). Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als a.Heid. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.
1815/16 lebten 15 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Heydt unter dem Namen Heyd der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit eine Schule, zwei Wohnhäuser und vier landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten elf Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13; digitale-sammlungen.de
Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 drei Wohnhäuser mit neun Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen. Königliches Statistisches Bureau (Preußen), Berlin 1888 (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band 12, ). 1895 besaß der Ort drei Wohnhäuser mit 20 Einwohnern.Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen. Königliches Statistisches Bureau (Preußen), Berlin 1897 (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band 12).
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Hückeswagen