Dies ist eine alphabetisch sortierte, ohne Gewähr auf Vollständigkeit erstellte, Liste von Frisuren.
Name Bild Kurzbeschreibung Affenschaukeln Affenschaukeln, auch Schlaufenzöpfe genannt, ist der Name einer Zopffrisur, aus zwei geflochtene Zöpfen, die seitlich am Kopf hochgesteckt werden. Sie war nicht nur während des Deutschen KaiserreichsVon alten Zöpfen und Affenschaukeln zeitklicks.de, abgerufen am 16. Juni 2024 als Kinderfrisur beliebt, sondern ist nach wie vor eine typische Frisur im Alpenraum, die beim Oktoberfest mit einem Dirndl kombiniert wird. Afro bzw. Afrolook 120px Afro: Voluminöse Frisur, stark krause, nach allen Seiten abstehende Locken. Aus der afroamerikanischen Kultur kommend, gewann er mit der US-Bürgerrechtsbewegung ab den 1960er-Jahren an Bekanntheit. Amasunzu 120px Traditionelle ruandische Frisur für Männer sowie unverheiratete Frauen, die den sozialen Status anzeigt. Atoo, „Kürbisblüten-“ oder „Schmetterlingsfrisur“ 120px Traditionelle Frisur unverheirateter Frauen einiger Pueblo-Kulturen Nordamerikas, wie der Hopi, Acoma und Tewa Beehive 120px Beehive: Angelehnt an die Form eines Bienenstockes sind die Haare hoch über dem Kopf gehoben, gebunden und toupiert. Bob 120px Der Bob ist eine Kurzhaarfrisur, die in der klassischen Form etwa kinnlang geschnitten wird. Er ist wegen seines unkomplizierten Stylings eine der beliebtesten Frisuren der Welt und durch zahlreiche Schnittvarianten für jeden Haartyp geeignet. Als Trendfrisur setzte sich der Bob bereits in den 1920er-Jahren durch. In den 1960er-Jahren wurde er durch den englischen Friseur Vidal Sassoon erneut populär. Bouffant 120px Beim Bouffant (engl. für bauschig, füllig, aufgetürmt) werden Haare hochgestylt und in eine voluminöse Form gebracht. Braids 120px Braids (von ) oder auch Rastalocken oder Rastazöpfe bezeichnen eine Flechtfrisur, die aus vielen dünnen Flechtzöpfen besteht und mit einer dreisträhnigen Flechttechnik geflochten wird. Brokkoli 120px Benannt nach seiner optischen Ähnlichkeit mit einem Brokkoliröschen. Es wird mit der Generation Z in Verbindung gebracht und erlangte durch Internet-Memes Popularität. Bubikopf 120px Der Bubikopf ist eine Kurzhaarfrisur und eine Variante des Bobs, die um 1920 aufkam. Sie war beeinflusst vom „Knabentyp“, dem Frauenbild der Zeit, und wurde schnell zur beliebtesten Haarmode.Buzzcutrahmenlos|120pxDer Buzzcut ist ein sehr kurzer und gleichmäßiger Haarschnitt, bei dem das Haar mit einer Haarschneidemaschine auf eine einheitliche Länge getrimmt wird. Diese Frisur zeichnet sich durch ihre praktische und pflegeleichte Natur aus. Sie wird vorwiegend von Männern getragen. Der Buzzcut wurde von vielen Prominenten und Stars wie David Beckham, Kristen Stewart und Cara Delevingne getragen. Bürstenschnitt, Meckifrisur, Stiftelkopf 120px Ein Kurzhaarschnitt, bei dem das ganze Haupthaar aufrecht steht. Als Haarschnitt für Soldaten war er in Deutschland schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts üblich. In der Wehrmacht dagegen war recht langes Deckhaar verbreitet. In den 1950er-Jahren, ausgelöst durch die im Koreakrieg eingesetzten US-amerikanischen GIs, wurde die Bürste auch als „Koreablocker“ bezeichnet. Er sollte nicht mit ähnlichen spitzgeformten Frisuren verwechselt werden. Caesarschnitt 120px Der Caesarschnitt nach Iulius Caesar, der seine Haare kurz geschnitten und nach vorne gekämmt trug, um seine Stirnglatze zu kaschieren.Sueton: Divus Iulius 45. Chignon 120px Chignon (Dutt) aus dem Französischen gilt als Sonderform des Knotens. Um ihn am Hinterkopf zu stecken, braucht es eine festere Bindung. Chinesischer Zopf 120px Der chinesische Zopf besteht aus den Haaren, die von hinten bis zur Mitte des Kopfes wachsen. Der Rest des Kopfes muss der Tradition nach kahl sein. Chonmage 120px Ein Chonmage (jap. 丁髷) ist ein traditioneller japanischer Männerhaarschnitt. Heutzutage wird dieser Haarschnitt, bei der auf der Kopfoberseite das Haar rasiert und dann ein Pferdeschwanz auf dem Kopf gefaltet wird, von Sumoringern getragen. Comb-Over 120px Comb over (engl. ungefähr Überkämmer) Eine Frisur, bei der die kahlen Stellen des Kopfes mit den an anderen Stellen lang gewachsenen Haaren verdeckt werden. Donald Trumps Haarfrisur ist ein oft zitiertes Beispiel. Conk 120px Der Conk (engl.) ist ein durch chemische Substanzen geglättetes Haar. Der Conk wird deswegen meist von Afroamerikanern und Afrikanern mit ursprünglich lockigen Haaren getragen. Cornrows 120px Cornrows (englisch corn ‚Mais‘, ‚Getreide‘ und rows ‚Reihen‘; kurz: Corns oder Rows) ist die englischsprachige Bezeichnung einer aus Afrika stammende Flechtfrisur. Synonym wird auch die Bezeichnung Canerows (engl. to cane ‚flechten‘) verwendet. Cornrows werden sowohl von Frauen als auch von Männern getragen. Der Haarstil kommt aus dem nördlichen Subsahara-Afrika. Croydon Facelift 120px Croydon Facelift (engl.): Die scherzhaft abwertende Bezeichnung für einen engen Pferdeschwanz am oberen Hinterkopf ist benannt nach dem industriell geprägten Londoner Stadtteil Croydon. Der besonders strengen Bindung wird nachgesagt, die Haut des Gesichts und der Stirn wie bei einem Facelifting zu spannen. Curtain Cut 120px Curtain Cut (engl.): Langes Deckhaar wird vorne gescheitelt und beidseitig herabfallend getragen. Die oberen Seitenpartien können mit einer Längenabnahme nach hinten ausgeführt werden und die unteren Seitenpartien dabei kurz geschnitten werden. Dauerwelle 120px Die Dauerwelle entsteht, indem interne chemische Verbindungen des Haares (Schwefelbrücken) zerstört und neu geordnet werden. Dabei schließen sich die offenen Enden nicht vollständig. Als Erfinder der Dauerwelle gilt der später in die USA ausgewanderte Friseur Karl Ludwig Nessler aus dem badischen Todtnau. Devilock 120px Devilock: Eine Art weiterentwickelte Tolle, deren markantestes Merkmal die lange und mit Hilfe von Spray oder Gel zu einer Spitze geformte Strähne ist, die vor dem Gesicht oder an den Seiten herunter hängt. Die Seiten- und Hinterkopfhaare sind dabei kurz. Häufig getragen wird sie in der Subkultur des Punk, so von Mitgliedern der Punkbands Misfits (Jerry Only) und Balzac.Dreadlocksrahmenlos|120pxDreadlocks sind eine Frisur, bei der das Haar in mattenartigen Strähnen zusammengehalten wird. Sie sind in verschiedenen Kulturen beliebt und werden oft mit Rastafari in Verbindung gebracht. Dreadlocks können auf verschiedene Arten erstellt werden und erfordern regelmäßige Pflege, um sie sauber und ordentlich zu halten. Sie können eine persönliche Ausdrucksform, ein kulturelles Statement oder eine Modeerscheinung sein. Dutt 120px Der Dutt ist ein auf dem Scheitel oder auf dem Hinterkopf, selten auch in Stirnnähe geflochtener, gezwirbelter oder gewundener Haarknoten. Der auf dem Scheitel getragene Dutt der Schwälmer Tracht wird Schnatz genannt. Edgar Cut 120px Der Edgar Cut ist eine Frisur für Männer, die durch ihre markante, kurze und gleichmäßige Länge gekennzeichnet ist. Benannt nach dem Schauspieler und Model Edgar Ramirez, zeichnet sich dieser Haarschnitt durch eine klare Linie aus, die entlang der Seiten und des Nackens verläuft. Das obere Haar ist etwas länger und kann gestylt werden, um einen leichten seitlichen Scheitel oder einen leichten Quiff zu erzeugen.