mini|„Emil Berliner in Deutschland“ titelte die Phonographische Zeitschrift am 8. November 1906. Das Foto zeigt Berliner mit dem Verleger Georg Rothgießer und „Frau Rothgießer“ in Berlin in der damaligen Martin Lutherstr. 82

mini|Schon das erste Inhaltsverzeichnis zeigt weitere seinerzeitige Technik-Neuheiten wie Kinematographen, Fernsprecher, „flüssige Luft“, Apparate für stereoskopische Röntgenbilder, „Taschenuhren als Wecker“, Magnetismus und Telegrafie

Die Phonographische Zeitschrift (PZ)Phonographische Zeitschrift (1900–1938). Vorstellung des Digitalisierungs-Projektes auf digitale-sammlungen.de war eine in den Jahren 1900 bis 1933 in Berlin herausgegebene Zeitschrift zeitweilig mit dem Untertitel Fachblatt für die gesamte Musik- und Sprechmaschinen-Industrie / Organ des Reichsverbandes des Deutschen Sprechmaschinen- und Schallplattenhandels. 1933, nach der Machtergreifung und der Einführung des Volksempfängers, lautete der Titel bis 1935 zunächst Phonographische und Radio-Zeitschrift, ab 1936 und bis 1938 dann Phonographische, Radio- und Musikinstrumenten-ZeitschriftVergleiche die weiterführenden Informationen der Deutschen Nationalbibliothek (PRZ).

Inhalt und Bedeutung Das Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) schrieb zur Bedeutung des Periodikums mit insgesamt rund 34.000 Seiten:

Digitalisierung Im Jahr 2014 standen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland nicht einmal mehr zwei vollständig erhaltene Gesamtausgaben der Fachzeitschrift zur Verfügung, und diese in zum Teil „prekärem Erhaltungszustand“. Einer der Gründe ist beispielsweise das zur Zeit des Ersten Weltkrieges, während der folgenden deutschen Hyperinflation und weiterer Krisen genutzte minderwertige Papier. Zur Konservierung und zwecks weiterer Forschungen wurden in der Folge die noch erhaltenen Exemplare dem regulären, manuellen Gebrauch entzogen. Stattdessen sollen die Bestände der beiden besitzenden Bibliotheken – der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Bibliothek des Deutschen Museums in München – virtuell zu einer Gesamtausgabe zusammengeführt werden, die dann der Öffentlichkeit online zur Verfügung stehen sollen. Im Rahmen des ViFaMusik-ProjektesZur Digitalisierung der Phonographischen Zeitschrift (1900–1938) wurden dementsprechend alle Bände der Phonographischen Zeitschrift digitalisiert und über die Digitalen Sammlungen des Münchener Digitalisierungszentrums teilweise bereitgestellt. Aus urheberrechtlichen Gründen handelt es sich allerdings zunächst nur um die ersten 21 Jahrgänge, die öffentlich durchsuchbar bereitgestellt werden.

Geschichte Zur Leipziger Messe im Jahr 1928 erschien eine Sondernummer der PZ zum 1. September des Jahres.Abbildung des illustrierten Titels im Verlag Rothgiesser und Diesing A.G. – Stiftung Deutsches Historisches Museum

Weblinks

Phonographische Zeitschrift (1900–1938). Vorstellung des Digitalisierungs-Projektes auf digitale-sammlungen.de

Einzelnachweise

Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitschrift Kategorie:Zeitung (Berlin, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Ersterscheinen 1900

Kategorie:Musik des 20. Jahrhunderts Kategorie:Technikgeschichte (Deutschland) Kategorie:Mediengeschichte (Deutschland) Kategorie:Kulturgeschichte (Deutschland) Kategorie:Erscheinen eingestellt 1938 Kategorie:Musikwirtschaft (Deutschland) Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Deutschland)