Montagnac (occitanisch: Montanhac) ist eine südfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Hérault in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Béziers und zum Kanton Mèze. Die Einwohner werden Montagnacois genannt.
Geographie Montagnac liegt zwischen den Cevennen und dem Mittelmeer. Der Fluss Hérault begrenzt die Gemeinde im Nordwesten. Umgeben wird Montagnac von den Nachbargemeinden Saint-Pons-de-Mauchiens im Norden, Villeveyrac im Osten, Mèze im Südosten und Süden, Pomérols und Pinet im Süden, Castelnau-de-Guers, Aumes und Pézenas im Südwesten, Lézignan-la-Cèbe im Westen und Nordwesten sowie Cazouls-d’Hérault und Usclas-d’Hérault im Nordwesten.
Durch die Gemeinde führt die frühere Route nationale 113 (heutige D613).
Geschichte Bereits 847 wurde die Kapelle Saint-Martin erwähnt, die im 12. Jahrhundert wohl neu errichtet wurde.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019Einwohner 2958 3021 2774 2897 2953 2981 3517 4324
Sehenswürdigkeiten mini|Kirche Saint-André Kirche Saint-André aus dem 12. und 14. Jahrhundert, Glockenturm 54 Meter, Monument historique Kapelle Saint-Martin-de-la-Garrigue aus dem 12. Jahrhundert Kapelle der Minoriten aus dem 18. Jahrhundert Kapelle Notre-Dame-de-la-Peyrière aus dem 19. Jahrhundert evangelisch-reformierte Kirche Schloss Lavagnac, klassizistisches Gebäude im 17. und 18. Jahrhundert erbaut, Monument historique seit 1951/1973 Hôtel de Rat, Hôtel de Pegat und Hôtel Rey de Vissec
Gemeindepartnerschaft Mit der spanischen Gemeinde Nerpio in Kastilien-La Mancha besteht eine Gemeindepartnerschaft.
Persönlichkeiten Henri Masers de Latude (1725–1805), Gefangener und Ausbrecher Stanislas Clastrier (1857–1925), Bildhauer Charles Camichel (1871–1966), Physiker Samuel Honrubia (* 1986), Handballspieler
Weblinks
Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Weinbauort in Frankreich Kategorie:Stadt in Frankreich