Als Gemeinschaftsunterkünfte gelten Unterkünfte, in denen die Personen dauerhaft oder vorübergehend gemeinschaftlich wohnen. Ein typisches Merkmal ist das Fehlen von eigenen Briefkästen.

Deutschland Ein weiteres Merkmal kann auch sein, dass sie keinen eigenen Haushalt führen. Von einer vorübergehenden Anwesenheit spricht das deutsche Statistische Bundesamt bei einem Aufenthalt von weniger als drei Monaten. Abgerufen am 17. Januar 2015 Das ist häufig bei Gästen in Hotels, Krankenhäusern, Heilanstalten, Pflegeanstalten, Heimen oder Klöstern der Fall.

Ausländer, die einen Asylantrag gestellt haben, können in Deutschland nach Asylgesetz zunächst in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Zu den Gemeinschaftsunterkünften zählen auch Kasernen und Obdachlosenheime. Je nach Typ der Gemeinschaftsunterkunft sind auch Anforderungen an die Hygiene zu beachten, so ist nach dem Infektionsschutzgesetz gegebenenfalls ein Hygieneplan aufzustellen.https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__36.html

Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften müssen keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Ein Studentenwohnheim ist im Sinne von § 3 Abs. 2 Nr. 1 RBStV jedoch nicht unbedingt eine Gemeinschaftsunterkunft. Bei Studentenwohnheimen hängt gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RBStV die Einstufung der einzelnen Räume als eigene Wohnung davon ab, ob

Österreich Bei statistischen Erhebungen in Österreich werden zur Unterkunftsart Gemeinschaftsunterkunft Begriffe und Definitionen zur Gebäude- und Wohnungszählung 2011

Siehe auch Heimschläfer

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Wohngebäudetyp Kategorie:Fachbegriff (Militärwesen) Kategorie:Typ des Beherbergungsbetriebs Kategorie:Bauform (Beherbergung)