Die Reid and Sigrist R.S.4 Bobsleigh war ein zweimotoriges Experimentalflugzeug. Es wurde in den 1950er-Jahren durch den britischen Hersteller Reid and Sigrist gebaut.
Geschichte Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa flog am 9. Juli 1945 der zweimotorige Fortgeschrittenen-Trainer R.S.3. Die R.S.4 wurde aus dieser R.S.3 modifiziert, um beim RAE Farnborough Versuchsflüge mit einem in Bauchlage liegenden Piloten in der Flugzeugnase zu absolvieren. Der liegende Pilot lag in der Flugzeugnase, während der zweite, sitzende Pilot auf dem hinteren der zwei ursprünglich vorhandenen Pilotensitze Platz nahm.
Die Bobsleigh war in damals konventioneller Bauart mit einem Heckrad gebaut und verfügte über ein nicht einziehbares Fahrwerk. Das Seitenleitwerk war als Doppelleitwerk ausgeführt. Das Flugzeug blieb ein Einzelstück. Die Maschine trug das militärische Kennzeichen VZ728.
Das Flugzeug war bis 2022 mit der Immatrikulation G-AGOS flugtüchtig und wurde auf seinem letzten Flug in das Museum von Newark überflogen.Final Flight of the Desford
Technische Daten Kenngröße Daten Besatzung 2 Länge Spannweite Höhe max. Steigrate 335 m/min Leermasse Startmasse Höchstgeschwindigkeit Dienstgipfelhöhe Reisegeschwindigkeit Triebwerke 2 × Reihenmotor de Havilland Gipsy Major Series 1 mit je
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Einzelnachweise
Kategorie:Militärisches Schulflugzeug Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp Kategorie:Erstflug 1951 Kategorie:Experimentalflugzeug Kategorie:Propellerflugzeug mit Doppelleitwerk