Friedrich („Fritz“) Louis Heinrich Alwin Ernst Adolph Carlsen (* 13. Dezember 1857 in Meißen; † 20. Oktober 1913 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbe-Neben-Register 1913, Nr. 991.) war ein deutscher Theaterschauspieler.

Leben Carlsen, Sohn des Schauspielers Louis Carlsen, war ab Mitte der 1880er-Jahre an den verschiedensten Theatern tätig. Er wirkte zuerst von 1884 bis 1889 am Stadttheater Magdeburg und wechselte anschließend für eine Saison nach Kiel. Im September 1890 bekam er vom Stadttheater Königsberg ein Engagement, wo er als „Theodor Klingenberg“ erfolgreich debütieren konnte und bis 1911 Mitglied des Ensembles blieb.

Rollen (Auswahl) Theodor Klingenberg – Die goldene Spinne (Komödie) (Franz von Schönthan) Argan – Der eingebildete Kranke (Molière) Weigel Alfred Klapproth – Pension Schöller (Wilhelm Jacoby und Carl Laufs) Bertram – Ende gut, alles gut (William Shakespeare) Theaterdirektor Striese – Der Raub der Sabinerinnen (Franz und Paul von Schönthan) Zettel – Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare)

Literatur Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 152, (). Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon. Erster Band, Klagenfurt und Wien 1953, S. 254.

Einzelnachweise

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