mini|Synagoge in Chomutov Die Synagoge in Chomutov (deutsch Komotau), der Bezirksstadt des Okres Chomutov im Ústecký kraj in Tschechien, wurde 1876 errichtet und 1938 zerstört. Die Synagoge wurde im orientalisierenden Stil erbaut.

Geschichte Im Jahr 1876 wurde die neue Synagoge unter der Leitung von Dr. Sigmund Maybaum (1844–1919), Rabbiner in Saaz, eingeweiht.

Während der Novemberpogrome 1938 ließ Bürgermeister Eduard Fiedler unter Aufsicht der Feuerwehr die Synagoge kontrolliert niederbrennen. Die Ruinen wurden anschließend im April 1939 abgerissen. Um die Wende der 1950er- und 1960er-Jahre wurde an der Stelle der ehemaligen Synagoge ein Wohnhaus errichtet.

Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 2: Großbock – Ochtendung. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08078-9 (Online-Ausgabe). Rudolf Wenisch und Emil Krakauer: Geschichte der Juden in Komotau. In: Hugo Gold, Die Juden und Judengemeinden Böhmens in Vergangenheit und Gegenwart, Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn/Prag 1934, S. 299–304 (Online) bei der Landesbibliothek Oberösterreich.

Weblinks

Die Synagoge in Komotau (abgerufen am 12. Januar 2015)

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