Nico Granatowski (* 3. Juni 1991 in Braunschweig) ist ein deutscher Fußballspieler.
Karriere Granatowski spielte im Jugendbereich zunächst für den Braunschweiger SC Acosta, bevor er 2005 in die C-Jugend des VfL Wolfsburg wechselte. Im Jugendbereich kam Granatowski, der in der B-Jugend vom Angriff ins Mittelfeld zurückgezogen wurde, regelmäßig zum Einsatz. 2010 gelang ihm der Sprung in die Zweitmannschaft des VfL Wolfsburg. Ein im Sommer 2012 angestrebter Wechsel zerschlug sich, als sich Granatowski im Mai einen Kreuzbandriss zuzog, stattdessen erhielt er einen neuen Zweijahresvertrag bei Wolfsburg.abseitsmagazin.de: , 31. Juli 2012. 2014 wurde Granatowski mit dem VfL Meister der Regionalliga Nord, in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga scheiterte man durch eine 0:1-Heimniederlage an der SG Sonnenhof Großaspach.
Über das Saisonende hinaus erhielt er keinen neuen Vertrag, in der Folge absolvierte er erfolglos Probetrainings beim 1. FC Kaiserslauternder-betze-brennt.de: DBB fragt nach: Kein FCK-Vertrag für Nico Granatowski, 11. Juli 2014. und Arminia Bielefeld.westfalen-blatt.de: Testspieler sind vorläufig weg, 28. August 2014. Einen neuen Verein fand Granatowski schließlich im Oktober 2014, als er vom Drittligisten Großaspach verpflichtet wurde.kicker.de: Granatowski untschreibt bei der SGS, 8. Oktober 2014. Dort gelang es ihm allerdings nicht, über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauszukommen und sein Vertrag wurde bereits zum Jahresende nach nur sechs Einsätzen wieder aufgelöst.kicker.de: Großaspach sortiert Duo aus, 2. Januar 2015. Anfang Februar 2015 wurde Granatowski vom Regionalligisten Sportfreunde Lotte unter Vertrag genommen, mit denen er 2016 in die 3. Liga aufstieg.
Zur Saison 2017/2018 unterschrieb Granatowski zunächst einen Einjahresvertrag beim Drittligisten SV Meppen, der 2018 um ein weiteres Jahr verlängert wurde.
Im Sommer 2019 verließ der Mittelfeldspieler Meppen und wechselte zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück., vfl.de, abgerufen am 23. Mai 2019. Während der Hinrunde brachte es Granatowski auf vier Ligaeinsätze. Daraufhin wechselte er in der Winterpause 2019/20 auf Leihbasis bis zum Ende der Saison zum Drittligisten Hansa Rostock. In Rostock brachte es Granatowski auf 13 Einsätze (zwei Tore) und einem Einsatz im Lübzer-Pils-Cups 2019/20. Mit der Kogge belegte er am Saisonende Rang 6.
Nach Ende der Leihe kehrte er wieder nach Osnabrück zurück, kam dort jedoch nicht mehr zum Einsatz. Im Januar 2021 wechselte er zum 1. FC Magdeburg in die dritte Liga.
Im Januar 2023 schloss sich Granatowski bis zum Ende der Saison dem Regionalligisten Greifswalder FC an. Nach Ablauf seines Vertrags verließ er den Verein zum 30. Juni 2023 und war in der Folge vereinslos.
Im Winter 2023/2024 zog er sich beim Training mit der zweiten Mannschaft von Eintracht Braunschweig erneut einen Kreuzbandriss zu. Im Juni 2024 erhielt er die Diagnose Lymphdrüsenkrebs, nach mehreren Chemotherapien gilt er inzwischen wieder als krebsfrei.braunschweiger-zeitung: Diagnose Krebs: Ein Braunschweiger Fußballer und das Schicksal (26. Mai 2025), abgerufen am 11. Juli 2026
Im März 2026 absolvierte er eine Partie für den BSC Acosta in die Landesliga Braunschweig.
Erfolge Sportfreunde Lotte Aufstieg in die 3. Liga 2016
1. FC Magdeburg Meister der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2022 Sachsen-Anhalt Pokalsieger 2022
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Einzelnachweise
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