Wilhelm Specht (* 19. Februar 1910 in Castrop-Rauxel; † 12. Juli 1986) war ein deutscher Unternehmer, Kaufmann und Verbandsfunktionär.
Leben Wilhelm Specht studierte von 1935 bis 1939 Wirtschaftswissenschaften (Dipl.-Kfm.) an der Universität zu Köln. Er war von 1939 bis 1942 Soldat im Zweiten Weltkrieg, parallel betrieb er eine Unternehmensberatung in Berlin.Who’s Who in Germany 1972, Band 2, S. 1424
Von 1945 bis 1950 war Specht Geschäftsführer der Getreide-Handelsges. mbH in Duisburg. 1950 gründete er die Getreide-Import-Gesellschaft mbH in Duisburg und war dessen geschäftsführender Vorstand. Er war zudem Vorsitzender der Getreide- und Warenbörse Rhein-Ruhr Duisburg-Essen e.V. in Duisburg. Er war Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinisch-Westfälischer Getreidehändler e.V. in Dortmund. Specht war Vorstandsmitglied des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen in Bonn.
1968 wurde Wilhelm Specht vom Kardinal-Großmeister Eugène Kardinal Tisserant zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 12. Dezember 1968 im Mailänder Dom in den Orden investiert. Er war Kollar-Ritter al merito des Ordens.
Er war verheiratet mit Elisabeth geb. Rhombeck.
Ehrungen und Auszeichnungen Ritter vom Heiligen Grab (1968) Großes Bundesverdienstkreuz (1970)Deutsche Geflügelwirtschaft 1970 Band 22, Seite 1170 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1975)
Quellen Who’s Who in Germany 1972, Band 2, S. 1424 Die Bundesrepublik Deutschland Staatshandbuch: Landesausgabe Land Nordrhein-Westfalen 1976, S. 480 Taschenbuch des öffentlichen Lebens 1981, Band 31, S. 468
Einzelnachweise
Kategorie:Unternehmer (Duisburg) Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern Kategorie:Kollarritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1986 Kategorie:Mann