Nino Malfatti (* 1940 in Innsbruck) ist ein österreichischer Maler und Zeichner, der seit 1974 in Berlin und Tirol lebt.Katalog zur documenta 6: Band 3: Handzeichnungen, Utopisches Design, Bücher; Kassel, Seite 44, 1977 ISBN 3-920453-00-X

Leben und Werk Nino Malfatti wurde 1940 in Innsbruck geboren. Nachdem er 1962 die Meisterprüfung als Maler an der Gewerbeschule Innsbruck abgelegt hatte, studierte er bis 1965 an der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei und Grafik bei Maximilian Melcher und Restaurierung. Von 1967 bis 1972 studierte Malfatti bei Peter Herkenrath und Gerd van Dülmen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Malfatti wurde Meisterschüler von Horst Antes.Galerie Schultz Nino Malfatti, abgerufen am 24. Januar 2015.Nino Malfatti, CV abgerufen am 24. Januar 2015

1974 zog Malfatti nach Berlin, wo er von 1981 bis 1982 als Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin Maltechnik lehrte.Nino Malfatti, abgerufen am 8. Januar 2014.

Malfattis zeichnerisches Frühwerk der 1970er Jahre macht Alltagsgegenstände wie Kleiderbügel, Pflugmesser oder Schuhspanner zum Thema. Durch die serielle Aneinanderreihung entsteht eine Struktur und ein Rhythmus.Nino Malfatti Bilder aller Zeiten–das zeichnerische Werk, abgerufen am 8. Januar 2014.

Das Gebirge mit extrem wechselnden Licht- und Schattenwürfen und deren räumlich-atmosphärische Wirkung sind Gegenstand seiner Malerei seit den 80er Jahren. Malfatti ist seit Jahrzehnten als Hochgebirgsbergsteiger in seiner Tiroler Heimat unterwegs und fotografiert dort mit dem Blick des Malers die Bergmassive der Alpen. Nach diesen Aufnahmen entstehen im Berliner Atelier seine Landschaftsmalereien.Alpenmagazin, Helmut Oehler , abgerufen am 8. Januar 2014.

Nino Malfatti nahm als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes zwischen 1970 und 1990 an vielen großen DKB-Jahresausstellungen teil. (abgerufen am 11. November 2015)

Ausstellungen (Auswahl) 1970 Rheinisches Landesmuseum, BonnAusstellungskatalog Prisma '70, 18. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Bonn. (Abb. 229, Nino Malfatti: Bildteilung I, Öl auf Leinwand, 145 × 86,5 cm, 1969) 1977 Neue Galerie Graz, Graz 1977 documenta 6, Kassel 1978 Städtische Galerie Nordhorn, Nordhorn 1980 Kunsthalle Nürnberg, Museum Bochum – Kunstsammlung 1983 Neuer Berliner Kunstverein, Berlin 1986 Künstlerhaus Bregenz, Bregenz 1988 Übersee-Museum, Bremen 1990 Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen 2001 Galerie Springer, Berlin 2001 Haus am Lützowplatz, Berlin 2002 Galerie Thomas Flora, Innsbruck 2003 Fenderesky Gallery Belfast 2004 Galerie Seywald, Salzburg 2006 Museum der Stadt Füssen 2009 Kunstverein Grafschaft Bentheim, Neuenhaus 2011 Galerie Michael Schultz, Berlin 2012 Retrospektive Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck

Auszeichnungen (Auswahl) 1973 Stipendium der Villa Romana, Florenz 1977 Villa Serpentara in Olevano Romano

Weblinks Website Nino Malfatti

Einzelnachweise

Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Maler der Moderne Kategorie:Zeichner (Österreich) Kategorie:Zeichner (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Künstler (documenta) Kategorie:Deutscher Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann