Simonsfeld ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Ernstbrunn im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ). Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.
Geografie Von der Landesstraße L26 kommend, erstreckt sich das Dorf nach Süden und wird über die L1098 erschlossen; indes führt die L1097 von Simonsfeld nach Norden. Der Ort wird über den Mooosgraben entwässert, einen linken Zubringer zum Senningbach. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Beim Ort wurde eine Kreisgrabenanlage aus der mittleren Jungsteinzeit entdeckt.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 98 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Ernstbrunn besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Kreutzenstein ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Ernstbrunn und Mailberg sowie der Pfarre Simonsfeld.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Simonsfeld ein Bäcker, ein Dachdecker, ein Fleischer, drei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Landesproduktehändler, ein Sattler, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, zwei Trafikanten, ein Tischler, vier Versicherungsagenturen, zwei Viktualienhändler und mehrere Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 454 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Ernstbrunn, Lachsfeld, Klement, Merkersdorf, Naglern und Simonsfeld.
Wirtschaft Windkraft Simonsfeld, Betreiber von Windenergie- und Photovoltaikanlagen
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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