rechts|120px In der Liste der Baudenkmale in Uelzen sind alle Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Uelzen aufgelistet. Die Quelle der IDs und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen. Der Stand der Liste ist der 11. Januar 2026.
Aufteilung Wegen der großen Anzahl von Baudenkmalen in Uelzen werden die Ortsteile in Teillisten aufgeführt.
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Allgemein
Uelzen Einzeldenkmale
Denkmalbereiche Alewinstraße Katholische Kirche ID 31004538 Nachdem die katholische Gemeinde in Uelzen im Verlauf des 19. Jahrhunderts beträchtlich angewachsen war, wurden 1902 ein Grundstück an der Alewinstraße erworben und 1904–05 die Kirche Zum Göttlichen Erlöser und das dazugehörige Pfarrhaus dort errichtet. Das Grundstück zieht sich weit nach Westen und umfasst seit 1991 auch das kleine Kloster mit eigener Hauskapelle, das von Franziskaner-Minoriten aus Polen (Warschauer Provinz) geführt wird, die heute auch die Seelsorge für die Gemeinde der Erlöserkirche innehaben.
Bahnhof ID 53945928
Baumschulenweg ID 31004548 Die 1927 durch den Architekten Pfeiffer errichteten zwei Mehrfamilienhäuser am Baumschulenweg 31 und 33 sind baugleich errichtet; besonders auffallend ist hier die gleiche Eingangsgestaltung beider Häuser mit Einfassung von Eingangstür und darüber liegendem Treppenhausfenster durch prismenförmige Pfeiler, die risalitartig über die Traufe hinausreichen.
Ehemaliges Lehrerseminar mit Präparandenanstalt ID 31004700 Die ehemalige Präparandenanstalt des Lehrerseminars Uelzen besteht aus dem Hauptgebäude und zwei im rechten Winkel dazu angeordneten Nebengebäuden, von denen das im Norden des Hofes das ehemalige Wohnheim, das im Süden die Turnhalle darstellt.
Ehemaliges Stadtkrankenhaus ID 31004568 An der Abzweigung der Ebstorfer Straße von der Lüneburger Straße stand das von Probst Robert von Nortlo 1406 weit vor dem Lüneburger Tor liegende Leprosenspital mit Wirtschaftshof zur Versorgung der Aussätzigen. Die dazugehörige St. Vitikapelle wurde zwischen 1406 und 1410 errichtet. 1870 wurde das mittelalterliche Siechenhaus durch das bis heute vorhandene ehemals städtische Krankenhaus ersetzt.
Linsingenstraße ID 31004649 Die beiden Mehrfamilienhäuser Linsingenstraße 10 und 12 sind einheitlich als Putzbauten mit Ziersetzung von Backsteinen im Bereich des Eingangs und Treppenhauses sowie an den Loggiabrüstungen gestaltet. Sie wurden 1927 erbaut.
Schillerstraße 25 ID 31004690 Die Schule und die zugehörige Turnhalle zwischen Schiller- und Kaiserstraße (Schillerstraße 25) wurden zwischen 1902 und 1904 errichtet.
Schnellenmarkt 150px|rechts ID 31004558 Die relativ geschlossene Gruppe von Fachwerkhäusern der Zeit um 1827 um den Schnellenmarkt in Uelzen bildete schon im Mittelalter einen zweiten Stadtteil neben dem Altstadtkern. Der Schnellenmarkt war der neben dem Hauptmarkt wichtigste Markt, an dem vorwiegend Töpfe (=„Schnellen“) verkauft wurden. Die Straßen wurden überwiegend von Handwerkern bewohnt (Schmieden: Schmiedestraße, Böttchern: Rademacherstraße). Beim Wiederaufbau um 1827 (nach dem Stadtbrand) wurden die Baufluchten teilweise begradigt. Die Häuser sind entsprechend dem sozialen Status ihrer ehemaligen Besitzer eher bescheiden gestaltet: Typisch sind traufständige zweigeschossige Bauten mit vier bis fünf Fensterachsen und mittigem Zwerchhaus.
Stadtmauer ID 31004670 Die Stadt Uelzen wurde zwischen 1381 und 1386 mit einer Mauer befestigt, die mit 20 Türmen und drei Toren (Lüneburger Tor im Norden, Gudestor im Osten, Veerßer Tor im Süden) ausgestattet war. Der insgesamt etwa 1350 Meter langen und vier Meter hohen Mauer außen vorgelegt war zudem ein mit Wasser gefüllter Ringgraben. 1788 wurde der Großteil der Befestigung beseitigt, der Wassergraben blieb zunächst erhalten, wurde dann im 19. Jahrhundert jedoch reguliert und eingefasst. Der östliche Teil des Grabens wurde bis 1897 vollständig zugeschüttet. Reste der Backsteinmauer sind in der Mühlen- und Turmstraße sowie in der Rosenmauer erhalten, der Wassergraben zieht sich vom Norden über die Ringstraße und damit die gesamte Westseite der Altstadt entlang bis in den Süden.
Wasserturm 150px|rechts ID 31004639 Die erste Wasserleitung wurde in Uelzen im Jahre 1899 verlegt, gleichzeitig wurde der Wasserturm angelegt. Die Brunnen für den Wasserturm lagen im nahen Stadtwald. Der Turm besteht aus einem achteckigen Sockel, darüber ein runder, nach oben verjüngender Turm. Auf dem Turm der Wasserbehälter, der ähnlich einen Pilz auskragt. Zum Wasserturm gehört ein Wohnhaus aus dem Jahr 1901. Das Haus ist zweigeschossig mit Ecklisenen und Ziegelbändern.
Wohnhäuser Ebstorfer Straße ID 31004578 Die Ende des 19. Jh. errichteten vier gleichartigen eingeschossigen Backsteinbauten an der Ebstorfer / Ecke St. Viti-Straße wurden für Eisenbahner errichtet. Sie stehen einheitlich traufständig zur Straße und besitzen straßenseitig einen hervorgehobenen Mittelrisalit mit Zwerchhaus.
Wohnsiedlung Friedrich-Ebert-Platz ID 49480622 Die Wohnsiedlung wurde in den Jahren 1927 bis 1928 von der Gemeinnützigen Baugesellschaft Volksheim - Niedersächsische Heimstätte GmbH erbaut. Mittelpunkt ist der Friedrich-Ebert-Platz mit einem Gedenkbrunnen. die Häuser sind zweigeschossig mit einem Satteldach, teilweise giebelständig, teilweise traufständig. Die Giebel sind als Treppengiebel im Stil des Expressionismus gestaltet, ansonsten sind die Häuser einfach gehalten.
Wohnhaus Gartenstraße 7 ID 49480622 Das Grundstück Gartenstraße 7 besteht aus einem 1888 traufständig zur Gartenstraße errichteten Wohnhaus in Fachwerk und einem etwas zeitgleich entstandenen ehemaligen Pferdestall an der südlichen Grundstücksgrenze. Der Hausgarten mit altem Baumbestand liegt östlich des Wohnhauses.
Wohn-/ Geschäftshäuser Gudestraße 150px|rechts ID 31004609 Der Häuserblock auf der Nordseite zwischen Lüneburger und Rademacherstraße besteht aus sechs um 1827 entstandenen Fachwerkhäusern, deren südliche Schaufassaden größtenteils verputzt sind. Zwei- bis dreigeschossige Bauten, häufig mit straßenseitigen Zwerchhäusern.
Wohnhäuser Hoefftstraße ID 31004629 Zwischen Schiller- und St. Viti-Straße stehen auf der Nordseite der Hoefftstraße sechs freistehende Wohnhäuser der Zeit um 1900. Sie bestehen einheitlich aus Backstein und haben diverse schmückende Elemente in Form von Altanen, Maßwerkfenstern, Fachwerkaufbauten u. ä.
Wohnhäuser Lüneburger Straße 150px|rechts ID 31004659 Die zehn giebelständigen Häuser (Ausnahme Nr. 1, hier wird die Giebelständigkeit mit einem Zwerchhaus imitiert) auf der Westseite der Lüneburger Straße entstammen dem 17. bis 19. Jh.
Wohnhäuser Ringstraße ID 31004680 Die drei als Mietshäuser errichteten Massivbauten an der Ringstraße entstanden einheitlich um 1900. Zwei- bis dreigeschossige zur Straße traufständige Gebäude mit zur Ringstraße gerichteten aufwändig gestalteten Fassaden.
Nicht mehr vorhandene Baudenkmale
Weblinks
Literatur Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3. Manfred Neugebauer: Das Bürgerhaus der Kleinstädte im ehemaligen Fürstentum Lüneburg. Lüneburg 1981, Seiten 78–87, Seiten 140–144, Bilder 73–86, Tafeln 52–64.
Einzelnachweise Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 79. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 79. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 65. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 72. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 71–72. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 68. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 66. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 68. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 80. Wilhelm Lucka (Bearb.): Landkreis Uelzen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 27.) Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1984, ISBN 3-528-06205-3, Seite 64–65. Gerd Weiß u. a. (Bearb.): Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0.
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