mini|Trommelbrücke und Schrein auf der Insel Der Yōsui-Park (, Yōsuien) ist ein Wandelgarten in der Stadt Wakayama, Japan. Er ist innerhalb des kulturellen Erbes Japans als „Schöne Landschaft“ (, meishō) klassifiziert.

Der Park Der Park wurde von Fürst Tokugawa Harutomi (), dem 10. Chef des Hauses des Kishū-han, 1818–1827 innerhalb des fürstlichen Gebietes Suiken goyōchi () angelegt. Der Park mit einer Größe von 3,3 ha umschließt einen Teich von 1 ha. Er bot Platz für größere und kleinere Teehäuser, von denen das Yōsui-tei () und das nur zwei Tatamimatten große Jissai-an () erhalten geblieben sind. Durch Landgewinnung ist der Blick aufs Meer verloren gegangen.

mini|Plan des Parks Der Park ist an der Küste angelegt und steht mit dem Meer in Verbindung. So hebt und senkt sich der Wasserstand im Teich mit Ebbe und Flut und verändert dabei seine Gestalt. Wie in anderen Wandelgärten wird das mystische China zitiert, hier mit seinen steinernen Booten, die auf dem Wege zum Berg Hōrai (d. i. Berg Penglai) sind. Aber auch das reale China kommt mit einem Zitat des langen Damms im Westsee zur Geltung. Schließlich gehört das Betrachten von wassernden und auffliegenden Enten zum Zeitvertreib.

Einzelne Punkte Das Yōsui-tei, der Hauptpavillon, Bootsanlegestelle und „Nachts-schlafende-Steine“ (, yodomari-ishi, yahakuseki), „Trommelbrücke“ (, Taiko-hashi), Drei Brücken (, mitsuhashi) des Dammes durch den Westsee, Schrein für den Schutzgott (, Shugo-kami) des Parks und der „Entenplatz“ (, kamo-yose).

Bilder

Anmerkungen

Literatur Yosuien hozon kyokai (Hrsg.): Faltblätter zum Park

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