Wildenroth ist ein Dorf mit 42 Einwohnern und gehört als Ortsteil zur oberfränkischen Stadt Burgkunstadt.
Geographische Lage Wildenroth befindet sich auf 340 bis ,Topografische Karte von Bayern 1:25.000, Kartenblatt ATK25–C10 Burgkunstadt, geoportal.bayern.de, abgerufen am 2. Januar 2015 in einem kleinen Kerbtal, gebildet durch den Wildenrother Mühlbach, am Westrand des Gärtenroth-Veitlahmer Hügelland. Die anstehenden Hanglagen bestehen aus Rhätsandstein und Gesteinsschichten des Lias-Alpha.Geologische Karte von Bayern, Kartenblatt 5833 Burgkunstadt – Ausschnitt mit Wildenroth, bis.bayern.de, abgerufen am 2. Januar 2015 Die nächsten Ortschaften sind Hainzendorf und Gärtenroth. Der Ortskern von Burgkunstadt befindet sich rund 5,5 km südwestlich. Am östlichen Ortsrand von Wildenroth befindet sich das Naturdenkmal Hans-Ulrich-Felsen.Felsgruppe in Wildenroth (478R018), lfu.bayern.de, abgerufen am 2. Januar 2015 (PDF 179 KB)
Geschichte Die Gründung des Ortes dürfte mit der Errichtung einer Wehranlage in dem kleinen Kerbtal, dem späteren Schloss Wildenroth, im Jahr 1249 einhergehen, oder nur wenig später stattgefunden haben. Erstmals erwähnt wurde explizit das Dorf Wildenroth (und nicht die Wehranlage) am 8. April 1436 in einem Lehensauftrag von Heinz von Redwitz an Markgraf Friedrich I. zu Brandenburg-Bayreuth.Kunstmann (1978), S. 34
Am 1. Januar 1977 wurde Wildenroth im Zuge der Gemeindegebietsreform in Bayern als Teil der Gemeinde Gärtenroth zusammen mit deren weiteren Ortsteilen Flurholz, Lopphof und Eben in die Stadt Burgkunstadt eingegliedert.Geschichte von Gärtenroth, burgkunstadt.eu, abgerufen am 2. Januar 2015
Im April und Mai 2015 wurde das Regenrückhaltebecken im nördlichen Teil des Dorfes saniert. Es dient dem Hochwasserschutz des Dorfes bei starkem Anschwellen des Wildenrother Mühlbachs.Sicherheit bei Wolkenbrüchen – Fertigstellung der beiden Regenrückhaltebecken (koh), 4. Mai 2015, obermain.de, abgerufen am 2. Januar 2015
Einwohnerentwicklung Die Einwohnerentwicklung von Wildenroth anhand einzelner Daten, maßgeblich aus dem 21. Jahrhundert:
1827: 53 Einwohner 1867: 40 Einwohner 2001: 42 Einwohner (PDF; 1,4 MB), exchange.hirsch-woelfl.de, abgerufen am 2. Januar 2015 2002: 43 Einwohner 2003: 45 Einwohner 2004: 42 Einwohner 2005: 38 Einwohner 2006: 39 Einwohner 2007: 41 Einwohner (PDF; 5 MB), exchange.hirsch-woelfl.de, abgerufen am 2. Januar 2015 2008: 36 Einwohner 2009: 40 Einwohner 2010: 35 Einwohner 2011: 35 Einwohner (PDF; 2,7 MB), exchange.hirsch-woelfl.de, abgerufen am 2. Januar 2015 2012: 40 Einwohner 2013: 42 Einwohner
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Burgkunstadt) Kategorie:Ort im Landkreis Lichtenfels