Augustin-Joseph Antoine Sépinski OFM (* 26. Juli 1900 in Saint-Julien-lès-Metz, Frankreich; † 31. Dezember 1978) war ein römisch-katholischer Erzbischof und Diplomat des Heiligen Stuhls.

Leben Augustin Sépinski, Taufname Joseph, trat in die Ordensgemeinschaft der Franziskaner ein und empfing am 20. Dezember 1924 das Sakrament der Priesterweihe. Er schloss sein Studium des Kirchenrechts an der Universität Straßburg ab und wurde zum Doktor der Theologie promoviert. 1938 wurde er Provinzialminister, 1945 Generaldefinitor und 1951 zum Generalminister des Ordens gewählt, ein Amt, das er bis 1965 ausübte. Von 1962 bis 1965 nahm er in dieser Funktion an allen vier Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils teil.

Am 2. Oktober 1965 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Titularerzbischof von Assuras und bestellte ihn zum Apostolischen Delegaten in Jerusalem und Palästina. Kardinalstaatssekretär Amleto Giovanni Cicognani spendete ihm am 21. November desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der lateinische Patriarch von Jerusalem, Alberto Gori OFM, und der Bischof von Metz, Paul Joseph Schmitt. Paul VI. ernannte ihn am 5. Mai 1969 zum Apostolischen Nuntius in Uruguay.

Am 29. Juli 1975 nahm Paul VI. das von Augustin-Joseph Sépinski aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch an.

Werke La psychologie du Christ chez Saint Bonaventure. Paris: J. Vrin, 1948

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