Die Lindlarer Sülz ist der 23,8 km lange, ostnordöstliche und orographisch linke Quellfluss der Sülz. Sie durchfließt den nordrhein-westfälischen Oberbergischen Kreis.
Sie ist der hydrologische Hauptstrang des Flusssystems Sülz und wird deshalb von einigen auch als der eigentliche Oberlauf der Sülz angesehen. Sie hat die gleiche Gewässerkennzahl wie die Sülz.
Geographie Verlauf Die Lindlarer Sülz entspringt südlich der zu Marienheide gehörenden Ortschaft Obersiemeringhausen an der Westflanke des hohen Hauerberg auf einer Höhe von .
Von hier an fließt sie vorrangig in südwestliche Richtung, verlässt hinter Siemerkusen die Gemeinde Marienheide und durchläuft die zu Wipperfürth gehörenden Ortschaften Schnipperinger Mühle und Niederkemmerich. Bei Oberhabbach wechselt der Fluss auf das Gemeindegebiet von Lindlar.
Vorbei an den Ortschaften Frielingsdorf, Brochhagen, Hartegasse, Ohl, Obersülze, Stoppenbach, Schätzmühle erreicht die Lindlarer Sülz Bruch, wo sie sich bei Hommerich auf mit der Kürtener Sülz zur Sülz vereinigt. Oberhalb des Sülztales verläuft die alte Trasse der Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar (im Volksmund: Sülztalbahn). In Bruch steht noch das etwa 1912 gebaute Eisenbahnviadukt dieser ehemaligen Eisenbahnstrecke, auf dem sie hier die Sülz und das Sülztal überquerte.
Auf ihrem Weg von der Quelle zur Mündung durchläuft die Lindlarer Sülz 259 m Höhenunterschied, was einem mittleren Sohlgefälle von 11 ‰ entspricht.
Einzugsgebiet Das 58,8 km² große Einzugsgebiet der Lindlarer Sülz wird von ihr über Sülz, Agger, Sieg und Rhein zur Nordsee entwässert.
Der höchste Punkt des Einzugsgebietes ist der Hauerberg mit
Das Einzugsgebiet grenzt im Norden an das des Wupperzuflusses Gaulbach im Nordosten an das der Wipper im Südosten an das des Aggerzuflusses Leppe und im Süden an das des Sülzzuflusses Lennefe.
Nebenflüsse Der längste Zufluss der Lindlarer Sülz ist der Ommerbach mit einer Länge von 6,4 km.
Eine Auswahl der Zuflüsse von der Quelle zur Mündung
Einzelnachweise
Kategorie:Gewässer im Oberbergischen Kreis