Eheinstitut Aurora ist ein 1961 gedrehter, deutscher Spielfilm mit Carlos Thompson und Eva Bartok in den Hauptrollen.

Handlung Eva Horn ist wegen eines nicht von ihr begangenen Giftmordes an ihrem Ehemann, dem Bankier Lewandowski, in einem Indizienprozess zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Nach fünf Jahren wird ihr auf Betreiben ihres Anwalts Dr. Burgmüller, der von der Unschuld seiner Mandantin überzeugt ist, ein einwöchiger Hafturlaub gewährt. Diesen nutzt Eva dazu, unterstützt von Burgmüller, den wahren Täter zu finden. Eine Spur führt in das Eheanbahnungsinstitut Aurora, das von einer Baronin geführt wird. Hier lernt Eva den nonchalanten Charmeur Christinow Tomkin kennen, den die Baronin als ihren institutseigenen Lockvogel für interessierte Damen der Oberschicht hält.

Eva heftet sich sofort an Tomkins Fersen. Bald beginnen die beiden Kontrahenten, etwas füreinander zu empfinden. Währenddessen versucht die geheimnisvolle Baronin, die in Wahrheit alles andere als adelig ist und ursprünglich Kutschke hieß, mit fragwürdigen Methoden Geld aufzutreiben, auch um ihren Sohn Friedrich, einen notorischen Spieler, vor dem Ruin zu bewahren. Schließlich wird Evas Schwager Arnold Lewandowski von Dr. Burgmüller als der wahre Täter identifiziert.

Produktionsnotizen Eheinstitut Aurora entstand im Herbst 1961, passierte am 15. Januar 1962 die FSK-Prüfung und wurde drei Tage später in der Barke in Hamburg uraufgeführt.

Albrecht Hennings, Ellen Schmidt und Mathias Matthies schufen die Filmbauten, Gisela Trowe synchronisierte Eva Bartok.

Kritiken

Paimann’s Filmlisten resümierte: „Kein Lustspiel, wie es der Titel vermuten läßt, sondern eine milieusichere Kriminalstory; nur etwas dialogreich inszeniert.“

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Filmtitel 1961 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Schwarzweißfilm