Das unheimliche Haus ist ein deutscher Detektiv-Stummfilm aus dem Jahr 1916 von Richard Oswald.
Handlung Der arbeitslose Arthur Wüllner wird von einem Mann als Sekretär in seinem Hause engagiert. Kaum hat er seine Stelle angetreten, wird er vom Hausherrn für diverse Aufgaben eingesetzt. Dann aber beginnen ihn merkwürdige Vorkommnisse in dem unheimlichen Haus zu verwirren. Auf von unbekannter Hand geschriebenen Zetteln wird er gewarnt, wichtige Dokumente verschwinden aus dem geschlossenen Safe. Dann erscheint auch noch eine ihm unbekannte Frau im Spiegel und tritt zu Wüllner heraus, um seine Hilfe zu erbitten.
Aus ihm unerklärlichen Gründen wird Wüllner wenig später von seinem Arbeitgeber entlassen. Um der unbekannten Schönen aus dem Spiegel zu helfen, kehrt er eines Abends klammheimlich in das Haus zurück. Mit Hilfe des Detektivs Martin Whist kann Wüllner die merkwürdigen Geschehnisse entwirren: sein Arbeitgeber und sein Helfer haben ein böses Spiel mit ihm getrieben, das Teil eines groß angelegten Verbrechens war.
Produktionsnotizen Der vieraktige Film mit einer Länge von, je nach Quelle, 1373 bis 1478 Metern wurde im Juni 1916 gedreht, passierte im August 1916 die Filmzensur und erhielt Jugendverbot. Im September 1916 feierte er im Kölner Skalatheater seine Premiere. Am 22. September 1916 wurde Das unheimliche Haus erstmals in Berlin (Mozartsaal) gezeigt. Die Neuzensur vom 10. März 1921 bestätigte das Jugendverbot.
Werner Krauß als Schurke des Films tritt in einer Doppelrolle auf. Die Bauten stammen von Manfred Noa.
Kritik
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Kategorie:Filmtitel 1916 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Thriller