Die Liste profanierter Kirchen im Bistum Essen führt Kirchen und Kapellen im Bistum Essen auf, die profaniert, teilprofaniert, umgenutzt oder umgewidmet wurden. Sie wurden oder werden verkauft, umgebaut oder abgerissen.
Liste Stadtdekanat Bochum und Wattenscheid
NameErrichtungProfanierung Status Ort Koordinate Bemerkungen Bild St. Antonius Abbas 1901/02 2012 nur Fassade und Turm erhalten Bochum 2023 erfolgte die Entkernung der Kirche und der Umbau zum Wohngebäude bei Beibehaltung von Turm und Außenmauern. 200x200px|zentriert|St. Antonius Christ König 1931/32 Bochum Die Christ-König-Kirche ist seit 2008 eine „weitere Kirche“, bis 2009 wurden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Ab dem 1. Januar 2010 wurde die Kirche für Ruhr.2010 zur „Kunstkirche“, hierzu wurde sie, befristet für ein Jahr, durch den Bischof „außer Dienst“ gestellt. Die Kirche wird, neben laufenden Kunstaktionen, auch weiterhin für gottesdienstliche Feiern (Ü30-Kirche) genutzt. 200x200px|zentriert|Christ König St. Marien 1868–1872 2002 umgenutzt Bochum Das Kirchengebäude, welches an die Stadt Bochum verkauft wurde, ist Teil des neuen Anneliese-Brost-Musikforums-Ruhr. 200x200px|zentriert|St. Marien VierzehnheiligenArmin Mattes: Bochum-Weitmar: Kirche gegen Kirche. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. März 2011, S. 2. 1956 2013 niedergelegt Bochum-Weitmar-Bärendorf Gelände soll mit einem Wohn- und Behinderten-Projekt bebaut werden. 200x200px|zentriert|Vierzehnheiligen Heilige Dreifaltigkeit 1925/26 umgenutzt Bochum-Hamme Die Kirche wird durch die orthodoxe Gemeinde genutzt. 200x200px|zentriert|Heilige Dreifaltigkeit Herz Jesu 2007 geschlossen Bochum-Hordel 2011 wurden die Glocken ausgebaut und nach Bosnien-Herzegowina verbracht, 2015 wurden Kreuzweg, Tabernakel, Marienstatue und die Apostelleuchter ausgebaut und nach Rumänien verbracht. 200x200px|zentriert|Herz Jesu Hordel St. Maximilian Kolbe 1976 2022 niedergelegt Bochum-Kornharpen seit 2011 bis 2020 an den Beginenhof Bochum verpachtet, letzter Gottesdienst 2021Sven Westernströer: Bochum: Die letzte Kirche in Kornharpen ist geschlossen. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 20. November 2021., per Dekret vom 4. Oktober 2022 mit Wirkung zum Besitzübergang profaniertAmtsblatt 8/2024, 30. August 2024, Nr. 56, S. 117f., 2023 abgerissen. 200x200px|zentriert|St. Maximilian Kolbe Fronleichnam 1912/13 2015 geschlossen Bochum-Laer 30. August 2008 letzte Messe, 29. Juni 2015 amtlich profaniert 200x200px|zentriert|Fronleichnam Laer St. Thomas Morus 1977/78 2006 niedergelegt Bochum-Langendreer-Somborn Die Thomas-Morus-Kirche war seit 1996 eine Filialkirche von St. Bonifatius Langendreer und wurde 2006 profaniert. 2007 erfolgte der Abriss. 200x200px|zentriert|St. Thomas Morus Langendreer Kapelle des St.-Josefs-Hospitals 2023 Bochum-Linden Krankenhaus geschlossen, Kapelle per Dekret vom 30. Juni 2023 profaniert.Amtsblatt 8/2024, 30. August 2024, Nr. 59, S. 120. St. Nikolaus 1932/33 geschlossen Bochum-Wattenscheid-Westenfeld 200x200px|zentriert|St. Nikolaus Wattenscheid St. Pius X. 1955/56 umgenutzt Bochum-Wattenscheid Die Piuskirche wurde zu einem Kolumbarium umgewidmet, aber nicht profaniert. 200x200px|zentriert|St. Pius Wattenscheid St. Albertus Magnus 1962–1964 2014 umgenutzt Bochum-Wiemelhausen Bühne des „Theater Total“. 200x200px|zentriert|Albertus-Magnus-Kirche
Stadtdekanat Bottrop
NameErrichtungProfanierung Status Ort Koordinate Bemerkungen Bild St. Elisabeth 1954 2019 verkauft Bottrop Erbaut 1954 durch den Münsteraner Diözesanbaumeister Eberhard Michael Kleffner, am 20. Januar 2019 letzter Gottesdienst, an Immobilienunternehmer verkauft.Bottroper Innenstadtpfarrei feiert letzte Messe in St. Elisabeth. Bistum Essen, 16. Januar 2019, abgerufen am 8. April 2023. Heilig Kreuz 1955–1957 2016 umgenutzt Bottrop Nachnutzung als „Kulturkirche“, 2016 an einen Trägerverein verkauft 200x200px|zentriert|Heilig Kreuz BottropSt. Matthias1957–19582024verkauftBottrop-EbelVerabschiedungsgottesdienst am 28. Oktober 2018Den Gläubigen in Ebel eine neue Heimat geben, amtlich profaniert per Dekret vom 22. April 2024Amtsblatt 67/5, 31. Mai 2024, Nr. 40, S. 65f. Nochmals veröffentlicht in: Amtsblatt 67/7, 26. Juli 2024, Nr. 50, S. 101f., verkauft, Umnutzung zu Kindertagesstätte vorgesehen200x200px|zentriert|St. Matthias BottropSt. Paul1948–19532010niedergelegtBottrop-Eigen 2010 bis auf den Turm abgetragen. Auf dem Gelände wurde u. a. Senioren- und Behindertenwohnungen gebaut. Geläut weiterhin funktionsfähig vorhanden. St. Barbara 1953–1955 2012 niedergelegt Bottrop-Lehmkuhle Die Barbarakirche wurde 2012 an die Diakonie verkauft und 2014 abgerissen. Auf dem Gelände der Kirche ist der Bau eines Wohnheims für Menschen mit geistiger Behinderung geplant. 200x200px|zentriert|St. Barbara Bottrop
Stadtdekanat Duisburg
NameErrichtungProfanierung Status Ort Koordinate Bemerkungen Bild Liebfrauen 1958–1960 2010 übernommen Duisburg-Mitte Die Liebfrauenkirche ist heute eine Kulturkirche liebfrauen-kulturkirche.de, getragen von der „Stiftung Brennender Dornbusch“. Die Kapelle dient „Stille, Staunen, Andacht und Gebet“. Seit 2017 keine Nutzungen durch die Pfarrgemeinde. 200x200px|zentriert|Liebfrauen Heilig Geist 1960 2009 niedergelegt Duisburg-Buchholz Heilig Geist wurde 2010 niedergelegt. St. Nikolaus 2009 umgenutzt Duisburg-Buchholz St. Nikolaus wurde Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren umgewidmet.200x200px|zentriert|Ehem. Kirche St. Nikolaus, Duisburg St. Martin 2010 umgenutzt Duisburg-Duissern-Werthacker Die Martinskapelle wurde, nachdem sie zuerst von einer Freikirche genutzt wurde, an die Siedlergemeinschaft Werthacker verkauft. St. Georg 1966–1967 geschlossen Duisburg-Wehofen 200x200px|zentriert|St. Georg Fahrn St. Peter 1970 2011 umgenutzt Duisburg-Hochfeld St. Peter ist heute das sozial-karitative Zentrum der Pfarrei Liebfrauen. Eine Kapelle blieb erhalten. St. Mariä Himmelfahrt 1958 geschlossen Duisburg-Hüttenheim Nach verschiedenen Ideen und Zwischennutzungen wird seit 2017 nach einem Investor für eine Senioreneinrichtung unter Einbeziehung des Kirchengebäudes gesucht.200x200px|zentriert|St. Maria Himmelfahrt, Duisburg-Hüttenheim St. Clemens 1960/61 2005 niedergelegt Duisburg-Kaßlerfeld St. Clemens wurde im Juni 2009 niedergelegt, auf dem Gelände entstand ein Altenheim. St. Paul 1970 2014 niedergelegt Duisburg-Marxloh Wurde im November 2014 abgerissen 200x200px|zentriert|St. Paul Marxloh St. Matthias 1898 niedergelegt Duisburg-Meiderich-Berg Der Kirchbau wurde 2014 niedergelegt. St. Anna 1953 geschlossen Duisburg-Neudorf 2007 geschlossen, 2009 während der Sanierung von St. Gabriel wieder in Betrieb; Sitz der Hochschulgemeinde am Standort Duisburg 200x200px|zentriert|St. Anna NeudorfHeilig Kreuz19112017niedergelegtDuisburg-Neuenkampprofaniert am 24.06.2017rechts|200x200px|alternativtext= Heilig Kreuz, Duisburg-Neuenkamp St. Martin 1955–1956 2011 niedergelegt Duisburg-Neumühl St. Martin wurde im Dezember 2012 abgerissen. 200x200px|zentriert|St. Martin, Duisburg-Neumühl St. Maria Königin 1960er Jh. 2009 niedergelegt Duisburg-Obermeiderich-Ratingsee Das Gebäude wurde 2014 an einen Investor verkauft und 2021 abgerissen.200x200px|zentriert|Ehem. Kirche St. Maria Königin, Duisburg-MeiderichSt. Suitbert19072021umgenutztDuisburg-WanheimVerkauf an rumänisch-orthodoxe Gemeinde geplant zentriert|201x201px St. Konrad 1953 2015 umgenutzt Duisburg-Duisburg Das denkmalgeschützte Gebäude wird als Lagerhalle genutzt.200x200px|zentriert|St. Konrad, DU-FahrnSt. Joseph20212022 abgerissenDuisburg-Wedau26. September 2021 letzter GottesdienstMonique de Cleur: Abriss St. Joseph beginnt. „Es ist für uns alle unfassbar“. WAZ, Ausgabe Duisburg, 19. September 2022, abgerufen am 6. März 2023.200x200px|zentriert|St. Joseph
Stadtdekanat Essen