Ernst Friedrich Arnold Hesse (* 21. März 1838 in Neuhaldensleben; † 27. Dezember 1908 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden II, Sterbe-Neben-Register 1908, Nr. 2605 (mit fehlerhafter Angabe des Geburtsortes Aspenstedt).) war ein deutscher Richter.
Leben Er war der Sohn des Rektors Johann Friedrich Hesse an der Knabenschule in Neuhaldensleben, der später Oberprediger wurde. Hesse studierte Rechtswissenschaft an der Königlichen Universität zu Greifswald und wurde 1858 im Corps Borussia Greifswald aktiv.Kösener Korps-Listen 1910, 90/199. Nach den Examen trat er in die Rechtspflege des Königreichs Preußen. Am 18. Juni 1861 vereidigt, wurde er 1869 Kreisrichter, 1877 Kreisgerichtsrat und 1879 Amtsgerichtsrat. Er wurde 1882 zum Landgerichtsrat, 1886 zum Oberlandesgerichtsrat und 1893 zum Landgerichtspräsidenten ernannt.Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929. Verlag Walter de Gruyter, Berlin Leipzig 1929, S. 365. Am 1. Januar 1897 wurde er in den IV. Strafsenat des Reichsgerichts berufen. Zum 1. Mai 1899 wechselte er in den IV. Zivilsenat. Mit Erreichen der Altersgrenze wurde er am 1. Oktober 1904 pensioniert. Er starb mit 70 Jahren.
Einzelnachweise
Kategorie:Richter (Reichsgericht) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1838 Kategorie:Gestorben 1908 Kategorie:Mann