Krassach ist ein Dorf mit 45 Einwohnern. Es gehört als eigener Stadtteil zur Stadt Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels, im Norden des Freistaates Bayern.

Geografische Lage Krassach befindet sich auf ca. am offenen Ende des Bärentals und wird vom gleichnamigen Fluss Krassach durchflossen.Topografische Karte von Bayern - Krassach - Weismain, geoportal.bayern.de, abgerufen am 26. Dezember 2014 Das Tal und die das Dorf umgebenden Hänge gehören zu den nördlichen Ausläufern des Frankenjuras, im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Die nächsten Ortschaften sind Niesten, Krassacher Mühle und Wohnsig. Der Stadtkern von Weismain befindet sich rund 1,9 Kilometer nordwestlich.

Geschichte mini|Die katholische Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit (2020) Erstmals wurde der Ort 1286 als „Krazza“ urkundlich erwähnt.George (2011), S. 111 Ein weiteres Mal tauchte diese Schreibweise 1303 auf; für 1315 ist „Craza“; für 1339 „Krasaw“ überliefert. Weiterhin findet sich für 1362 die Schreibweise „Krasse“ und 1419/20 erstmals die heutige Schreibweise „Krassach“. Es handelt sich dabei primär um einen Gewässernamen, der sich aus dem slawischen Wort Krasna ableitet und schönes Wasser bedeuten könnte. Alternative Etymologien sehen einen keltischen Ursprung mit der Bedeutung rütteln, schütteln.

Die katholische Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit wurde 1938 im Auftrag von Heinrich Müller DJC errichtet.Jutta Böhm: Mühlen-Radwanderung. Routen: Kleinziegenfelder Tal und Bärental, Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels, Weismain/Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), 2000, 52 S. (zahlr. Ill., Kt.), S. 40 Sie ist oktogonal mit ausgeschiedenem Chor und Dachreiter und verfügt über mehrere runde, mit Glasmalereien geschmückte Fenster, die von verschiedenen Dorfbewohnern gestiftet wurden. 1996/97 und 2012 führte der Kapellenbauverein Krassach diverse Sanierungsmaßnahmen durch., stadt-weismain.de, abgerufen am 26. Dezember 2014

Krassach wurde am 1. Januar 1978 als Ortsteil der Gemeinde Neudorf zusammen mit Görau, Herbstmühle, Niesten und Seubersdorf nach Weismain eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Krassach anhand einzelner Daten wieder.

Jahr Einwohner Quelle: 1833 82 , S. 496 1987 49 2013 47 , stadt-weismain.de, abgerufen am 26. Dezember 2014 2015 48 , stadt-weismain.de, abgerufen am 10. Oktober 2015 2018 45

Vereine Kapellenerhaltungsverein Krassach, gegründet 1988

Siehe auch Baudenkmäler in Krassach

Literatur Dieter George: Die Ortsnamen des Raumes Weismain. In: Günter Dippold (Hrsg.): Weismain – Eine fränkische Stadt am nördlichen Jura 1. Dechant Bau GmbH, Weismain 2011, ISBN 978-3-9814302-0-2

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Lichtenfels Kategorie:Ortsteil von Weismain Kategorie:Ersterwähnung 1286