Die Madleinalpe ist eine Alm im Verwall in Tirol. Sie gehört zur Gemeinde Ischgl im Paznaun, Bezirk Landeck.

Lage und Landschaft Die Alp liegt nordwestlich oberhalb des Ortes Ischgl. Sie ist ein ausgedehntes Alpgebiet in einem Karkessel mit 3½ Kilometern Durchmesser. Die Alphütten liegen auf rund , von dort erstrecken sich die Weidegründe nordöstlich hinauf in das Kar, das halbkreisförmig von Lattenkopf (), Madleinkopf (, dem Hausberg von Ischgl), den Schönpleisköpfen (Nördlicher , Südlicher ), Küchlspitze (), Rautekopf (), den Seeköpfen (Nördlicher ) und dem Mutmanör (Gipfel ) umschlossen ist.

Auf der Madleinalpe liegt auf der Madleinsee, der dann über den Madleinbach ins Tal entwässert. Es finden sich noch weitere kleine Karseen auf der Alm.

Geschichte, Bewirtschaftung und Erschließung Die Alpe ist eine Alminteressentschaft, die aus etlichen Kleinalmen entstand; einige von diesen sind als Voralmen erhalten geblieben.Franz Zwittkovits: Die Almen Österreichs. Selbstverlag 1974, S. 218

Das Mutmanör, die orographisch linke Flanke des Kessels, und etwas weniger gefährlich der Katzenkrätzer, die rechte Flanke, sind die Anrisszonen der Madleinlawine, der Lawine, die den Ort Ischgl bedroht und alleine achtmal im letzten Jahrhundert zu schweren Schäden geführt hat. Insbesondere das Mutmanör wurde in den letzten Jahren aufwändig verbaut.. Daniel Haueis in: Rundschau online, 15. Februar 2011.

Von Ischgl herauf erreicht man über den Madleinsee und die Doppelseescharte () nach Norden die Darmstädter Hütte, desgleichen etwas unwegsamer über das Rautejöchli (). Das Schönpleisjöchli () führt hinüber in das Fasultal und das St. Antoner Verwalltal.

Einzelnachweise

Kategorie:Alm in Tirol Kategorie:Geographie (Ischgl) Kategorie:Verwallgruppe Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Sanna (Inn) Kategorie:Ort im Bezirk Landeck