350px Im deutschsprachigen Raum erfolgreich: Helene Fischer mit ihrem Lied Atemlos durch die Nacht und ihrem Album Farbenspiel 350px International erfolgreich: Pharrell Williams mit seinem Lied Happy Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 2014.

Im deutschsprachigen Raum war vor allem die Schlagersängerin Helene Fischer mit ihrem Album Farbenspiel und der dazugehörigen Single Atemlos durch die Nacht erfolgreich. Im internationalen Bereich war es Pharrell Williams mit seinem Lied Happy. Alle drei Veröffentlichungen stammen aus 2013. Das Ende des Jahres wurde überschattet durch den Tod zweier musikalischer Legenden: Udo Jürgens und Joe Cocker verstarben am 21. Dezember beziehungsweise 22. Dezember.

Ereignisse Populäre Musik 13. März: Am Rande des Branchentreffens South by Southwest kommt es zu einem schweren Autounfall, bei dem zwei Menschen sterben und 17 verletzt werden. Einer der beiden Toten war der Musiker Steven Craenmehr. 16. Mai: As-I-Lay-Dying-Sänger Tim Lambesis wird wegen Anstiftung zum Mord an seiner Ehefrau zu sechs Jahren Haft verurteilt. 26. Mai: Im Prozess gegen den Energy-Drink Monster bekommen die (mittlerweile aufgelösten) Beastie Boys 1,7 Millionen US-Dollar zugesprochen. Die Marke hatte vier Songs der Band ohne deren Einwilligung zu Werbezwecken verwendet. 19. Juni: Die britische Rockband Queen und der US-amerikanische Sänger Adam Lambert starten in Chicago die Queen + Adam Lambert Tour 2014–2015. Die Tournee endet nach 67 Konzerten am 30. September 2015 in Santiago de Chile. Am 20. und 21. Juni 2014 spielten die Böhsen Onkelz auf dem Hockenheimring vor je 100.000 Fans zwei Comebackshows 25. Juni: Ein handgeschriebener Textentwurf von Bob Dylan zu Like a Rolling Stone wird bei einer Auktion für zwei Millionen US-Dollar verkauft. 5. Juli: Die britische Progressive-Rock-Band Yes startet in Nichols ihre Heaven & Earth Tour. Die Tournee endet nach 49 Konzerten am 29. November 2014 in Tokio. 11. Juli: Mit Tommy Ramone verstirbt das letzte Gründungsmitglied der Punkband Ramones. 16. Juli: Eddie Vedder hält auf einem Konzert eine flammende Rede über den Israel-Palästina-Konflikt, der von den Medien als einseitig wahrgenommen und kritisiert wird. 24. Juli: Kasey Anderson wird zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er rund 600.000 US-Dollar einer Benefiz-Kompilation unterschlagen hatte. 20. September: Der 10. Bundesvision Song Contest (deutscher Musikwettbewerb) findet in Göttingen statt. 25. September: Malcolm Young muss auf Grund seiner fortgeschrittenen Alzheimer-Erkrankung AC/DC verlassen. 21. November: Veröffentlichung der zweiten deutschen Version von Do They Know It’s Christmas unter dem Projektnamen Band Aid 30 Germany 31. Dezember: Der bekannte und einflussreiche Münchner Club The Atomic Café schließt

Klassische Musik und Musiktheater 4. April: Der deutsche Choreograph und Tänzer Jörg Weinöhl wird zum Ballettdirektor der Oper Graz ab der Spielzeit 2015/2016 ernannt. 13. April: Uraufführung des Musicals Lady Bess von Michael Kunze (Buch und Liedertexte) und Sylvester Levay (Musik und Orchestrierung) im Imperial Theatre in Tokio. 10. Juni: Uraufführung des Musicals Gefährliche Liebschaften von Gleb Matveychuk (Musik), Valery Yaremenko (Buch) und Karen Kavaleryan (Liedertexte) nach dem gleichnamigen Roman von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos im Estrada Theater in Moskau. 25. Juni: Uraufführung der Oper in zwei Akten Luòtuo Xiángzi von Guo Wenjing (Musik) mit einem Libretto von Xu Ying nach dem 1936 veröffentlichten gleichnamigen Roman mit dem deutschen Titel Rikschakuli von Lao She. Die Uraufführung findet im Nationalen Zentrums für Darstellende Künste in Peking statt. 29. Juni: Uraufführung der Oper Der goldene Drache von Péter Eötvös nach dem gleichnamigen Theaterstück von Roland Schimmelpfennig in Frankfurt am Main in der Oper Frankfurt (Bockenheimer Depot). 2. Oktober: Das Ballett Bilder einer Ausstellung von Alexei Ratmansky zu Mussorgskys gleichnamiger Partitur „Bilder einer Ausstellung“ wird im David H. Koch Theater in New York uraufgeführt, getanzt vom New York City Ballet. 5. November: Uraufführung des Musicals Made in Dagenham von David Arnold (Musik) mit Gesangstexten von Richard Thomas und Buch von Richard Bean im Adelphi Theatre in London. 19. November: Uraufführung der Oper I fonissa von Giorgos Koumendakis mit einem Libretto von Giannis Svolos im Alexandra-Trianti-Saal des Megaro Mousikis in Athen.

Musikindustrie 11. März: Neil Young stellt auf dem Branchentreffen South by Southwest seinen PonoPlayer vor, ein Abspielgerät für Flac-Dateien. 28. März: Apple kauft die Kopfhörerfirma Beats Electronics für 3 Milliarden US-Dollar. Mitinhaber Dr. Dre wird dadurch zum reichsten Rapper der Welt. 9. September: U2 verschenken ihr Album Songs of Innocence über iTunes anlässlich der Markteinführung des iPhone 6.heise.de: Neues U2-Album kostenlos bei iTunes, 9. September 2014, abgerufen am 12. September 2014. Das Vorgehen ist sowohl unter Fans als auch Kritikern stark umstritten. 3. November: Taylor Swift kündigt ihren Vertrag mit dem Streaming-Dienst Spotify 18. November: Start des Musik-Streaming-Dienstes YouTube Music Key in den Vereinigten Staaten

Musikcharts Deutschland Singles Position Alben Farbenspiel von Helene Fischer ist das erste Album in der deutschen Chartgeschichte, das zwei Jahre in Folge an der Spitze der Jahrescharts stand. Rock or Bust von AC/DC erreichte in der ersten Verkaufswoche die höchsten Verkaufszahlen seit sieben Jahren.

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Pharrell Williams – Happy (8 Wochen) David Guetta feat. Sam Martin – Lovers on the Sun (7 Wochen) Meghan Trainor – All About That Bass (6 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Helene Fischer – Farbenspiel (11 Wochen) Verschiedene Interpreten – Sing meinen Song – Das Tauschkonzert (3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Österreich Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Meghan Trainor – All About That Bass (6 Wochen) Martin Tungevaag – Wicked Wonderland; Lilly Wood & the Prick and Robin Schulz – Prayer in C (Robin Schulz Remix) (jeweils 5 Wochen) Mr. Probz – Waves (Robin Schulz Remix); Helene Fischer – Atemlos durch die Nacht; Cro – Traum; David Guetta feat. Sam Martin – Dangerous (jeweils 4 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Helene Fischer – Farbenspiel (21 Wochen) Verschiedene Interpreten – Sing meinen Song – Das Tauschkonzert (6 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Schweiz Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Lilly Wood & the Prick and Robin Schulz – Prayer in C (Robin Schulz Remix) (17 Wochen) Pharrell Williams – Happy (13 Wochen) Meghan Trainor – All About That Bass; Migros-Ensemble – Ensemble (jeweils 5 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. AC/DC – Rock or Bust; Ed Sheeran – ×; Coldplay – Ghost Stories (jeweils 4 Wochen) Helene Fischer – Farbenspiel (3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigtes Königreich Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Pharrell Williams – Happy; Clean Bandit feat. Jess Glynne – Rather Be; Meghan Trainor – All About That Bass (jeweils 4 Wochen) Alle weiteren Singles waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Ed Sheeran – × (12 Wochen) Sam Smith – In the Lonely Hour (4 Wochen) Paolo Nutini – Caustic Love; Ellie Goulding – Halcyon (jeweils 3 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigte Staaten Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Pharrell Williams – Happy (10 Wochen) Meghan Trainor – All About That Bass (8 Wochen) Iggy Azalea feat. Charli xcx – Fancy (7 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Soundtrack – Frozen (13 Wochen) Taylor Swift – 1989 (6 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

50 Jahre nach ihrem ersten Nummer-eins-Album People schaffte es die US-Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand zum achten Mal auf Platz 1 der Albumcharts. Außer ihr hat es niemand geschafft, in sechs aufeinander folgenden Jahrzehnten jeweils mindestens ein Nummer-eins-Album zu haben. Mit dem selbstbetitelten Album wurde Beyoncé zur Künstlerin mit den meisten aufeinanderfolgende Nummer-eins-Alben (5) zum Beginn einer Musikkarriere. Taylor Swift schrieb Geschichte in den Billboard Hot 100. Shake It Off wurde von Blank Space an der Chartspitze abgelöst. Damit war sie die erste Frau überhaupt, die sich selbst an der Chartspitze ablöste. Insgesamt gelang dies erst elf Interpreten in der 56-jährigen Chartgeschichte.

Charts in weiteren Ländern

Musikpreise und Ehrungen Alternative Press Music Awards 2014 Künstler des Jahres: Fall Out Boy Bester Newcomer: Crown the Empire Album des Jahres: Sempiternal von Bring Me the Horizon Lied des Jahres: A Love Like War von All Time Low (feat. Vic Fuentes) Vanguard Award: Billy Corgan Icon Award: Joan Jett Guitar Legend Award: Slash Vollständige Liste der Preisträger

Amadeus Austrian Music Award Album des Jahres: Ich hör auf mein Herz von Christina Stürmer Song des Jahres: D.N.A. von Anna F. FM4 Award: Bilderbuch Vollständige Liste der Preisträger

American Music Awards Künstler des Jahres: One Direction Newcomer des Jahres: 5 Seconds of Summer

ARIA Awards Album of the Year: 1000 Forms of Fear von Sia Song of the Year: She Looks So Perfect von 5 Seconds of Summer Best Female Artist: Sia (Album 1000 Forms of Fear) Best Male Artist: Chet Faker (Album Built on Glass) Best Group: Sheppard (Album Bombs Away) Breakthrough Artist: Iggy Azalea (Album The New Classic)

BRIT Awards Künstler des Jahres: Bruno Mars Künstlerin des Jahres: Lorde Gruppe des Jahres: Daft Punk Britischer Künstler des Jahres: David Bowie Britische Künstlerin des Jahres: Ellie Goulding Britischer Newcomer: Bastille Britische Gruppe: Arctic Monkeys Liste der Preisträger

Echo Künstler, Künstlerin national Rock/Pop: Tim Bendzko/Ina Müller Künstler, Künstlerin international Rock/Pop: Robbie Williams, Birdy Gruppe national Rock/Pop: The BossHoss Gruppe international Rock/Pop: Depeche Mode Gruppe Rock/Alternative (national): Sportfreunde Stiller Gruppe Rock/Alternative (international): Volbeat Künstler/Künstlerin/Gruppe deutschsprachiger Schlager: Helene Fischer Künstler/Künstlerin/Gruppe volkstümliche Musik: Santiano