mini|Julius von Henle Julius Ritter von Henle (* 23. Mai 1864 in Regensburg; † 16. Februar 1944) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Regierungsbeamter sowie letzter königlich-bayerischer Regierungspräsident des Kreises Unterfranken und Aschaffenburg.Joachim Lilla: Henle, Julius Ritter v. In: Joachim Lilla: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945. (Online-Version vom 21. Dezember 2012).

Leben Henle studierte zunächst an der Ludwig-Maximilians-Universität München Rechtswissenschaft. 1883 wurde er im Corps Ratisbonia München aktiv.Kösener Corpslisten 1960, 112/84. Als Inaktiver wechselte er an die Universität Leipzig. Nach den Examen trat er in die innere Verwaltung des Königreichs Bayern. 1889 war er beim Magistrat von Regensburg und bei der Regierung der Oberpfalz. Als Bezirksamtsassessor kam er 1890 nach Marktheidenfeld und 1893 zur Regierung von Unterfranken. Zur Jahrhundertwende berief man ihn als Bezirksamtmann in Hof (Saale). An das Bayerische Staatsministerium des Innern versetzt, wurde er Oberregierungsrat (1905), Ministerialrat (1909) und Ministerialdirektor (1912).Bayerische Landesbibliothek Anfang 1917 wurde er Regierungspräsident in Unterfranken und Aschaffenburg. In diesem Amt blieb er bis zur Pensionierung am 1. August 1929.

Familie Henle gehörte dem katholischen Glaubensbekenntnis an. 1899 wurde sein Sohn Günter Henle in Würzburg geboren.

Ehrungen Dr. iur. h. c. Dr. rer. pol. h. c. Ehrensenator der Universität Würzburg

Siehe auch Geschichte Bayerns#Bayern während der Weimarer Republik

Weblinks Henles rechtswissenschaftliche Publikationen (WorldCat)

Einzelnachweise

Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Ministerialdirektor (Bayern) Kategorie:Regierungspräsident von Unterfranken Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Nobilitierter (Bayern) Kategorie:Ehrensenator der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1864 Kategorie:Gestorben 1944 Kategorie:Mann