Heinz Murmann (* 15. November 1928 in Hammelburg;Lebenslauf. In: Heinz Murmann: Der Redestil früher englischer Labourpolitiker: Keir Hardie, Ramsay Mac Donald, Philip Snowden, Arthur Henderson und George Lansbury als Redner. Dissertation Eberhard-Karls-Universität Tübingen 1957. † 16. August 2007 in Troisdorf) war ein deutscher Journalist.

Leben Murmann war promovierter Volkswirt.Laut Katalog der Deutschen Nationalbibliothek wurde er 1957 mit der Arbeit Der Redestil früher englischer Labourpolitiker in Tübingen zum Dr. phil. promoviert (); abgerufen am 16. August 2018. Seine journalistische Karriere begann er als Volontär und Gerichtsberichterstatter beim Heidelberger Tageblatt. 1959 wechselte Murmann zur Deutschen Zeitung in Köln. Von 1962 bis 1968 war er als Zeitungs- und Rundfunkkorrespondent in London tätig.Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: der BND und die deutschen Journalisten, Kiepenheuer & Witsch, 1998, S. 106. Es folgte eine Anstellung als außenpolitischer (Wirtschafts)Redakteur beim Handelsblatt in Düsseldorf. Anschließend wechselte Murmann zum Kölner Stadt-Anzeiger, bei dem er zunächst als Wirtschaftskorrespondent und dann von 1977 bis Ende 1992 als Leiter der Parlamentsredaktion am damaligen Parlaments- und Regierungssitz in Bonn fungierte. Seine politische und wirtschaftspolitische Ausrichtung galt als ordoliberal.

Von 1987 bis 1991 war Murmann Vorsitzender des Deutschen Presseclubs e. V. 1997 veröffentlichte er die erste Darstellung zur Geschichte des Vereins. In der Redaktion von liberal, einer Vierteljahresschrift der Friedrich-Naumann-Stiftung, wirkte Murmann acht Jahre lang bis 2002 als Mitarbeiter.

Seinen Ruhestand verbrachte Murmann in Troisdorf bei Bonn. Er galt als einer der wichtigsten privaten Förderer des in seiner Heimatstadt gelegenen Bilderbuchmuseums in der Burg Wissem, der er auch zwei Erzählbände widmete. 1994 gründete Murmann mit seiner Frau Geerte († 2000Die Schmökerstube soll an Geerte Murmann erinnern. General-Anzeiger, 17. Juli 2001) die G. und H. Murmann-Stiftung zur Förderung von Ausbildung sowie von Kunst und Kultur, darunter Projekten der Denkmalpflege in den neuen Bundesländern. Sie ist heute eine rechtsfähige Stiftung innerhalb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz., Förderverein Finower Wasserturm u. sein Umfeld e. V. (aus Heinz Murmann: Zehn Jahre - nur ein Anfang: Die G. und H. Murmann-Stiftung von 1994 bis 2004)Stiftungsverzeichnis für das Land NRW, Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen 2007 erlag Murmann im Alter von 78 Jahren einer schweren Krankheit. Er wurde auf dem Troisdorfer Waldfriedhof beigesetzt.Barthold C. Witte: Nachruf: Er liebte die Freiheit. In: Liberal, Vierteljahresschrift der Friedrich-Naumann-Stiftung, Band 49, S. 1, 94.

Schriften Der Redestil früher englischer Labourpolitiker: Keir Hardie, Ramsay Mac Donald, Philip Snowden, Arthur Henderson und George Lansbury als Redner. Dissertation Eberhard-Karls-Universität Tübingen 1957. Mit „C“ ist es feiner. Der Deutsche Presseclub Bonn 1952 bis heute. Bouvier, Bonn 1997, ISBN 3-416-02713-2. Ritter Jens und andere Abenteuergeschichten um Burg Wissem. Museum Burg Wissem, Troisdorf 2003. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 17. August 2007.

Einzelnachweise Mit „C“ ist es feiner. Der Deutsche Presseclub Bonn 1952 bis heute. Bouvier, Bonn 1997, ISBN 3-416-02713-2 (Kurzbiografie auf der Umschlagrückseite) . In: Kölner Stadt-Anzeiger, 19. August 2007. Denkmalförderer Heinz Murmann gestorben. In: Dresdner Amtsblatt, Nr. 34–35/2007, 30. August 2007, S. 6; dresden.de (PDF; 1 MB).

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