Quévert (bretonisch: Kever) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Westen Frankreichs im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Quévert gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Dinan. Die Einwohner werden Quévertois genannt.
Geographie Quévert ist eine Banlieue im Westen von Dinan. Hier entspringt das Flüsschen Guinefort, das über einen größeren Umweg zur Rance entwässert. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude.
Umgeben wird Quévert von den Nachbargemeinden Taden im Norden und Osten, Dinan im Osten und Südosten, Trélivan im Süden, Aucaleuc im Westen und Südwesten sowie Corseul im Westen und Nordwesten. Durch die Gemeinde führt die Route nationale 176.
Geschichte Quévert besteht seit dem 12. Jahrhundert. Seit 1790 ist es eine eigenständige Gemeinde.
Im April 2000 kam es hier zu einem Bombenanschlag in einem Schnellrestaurant durch bretonische Unabhängigkeitskämpfer.
Bevölkerungsentwicklung Jahr19621968197519821990199920062011 Einwohner 1415 1542 2579 2924 3007 3118 3360 3687 Quelle: INSEE
Sehenswürdigkeiten Kapelle Sainte-Anne-du-Rocher aus dem 14. Jahrhundert Kirche Saint-Laurent aus dem 14. Jahrhundert
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 287–288.
Weblinks
Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Gemeindegründung 1790