mini|hochkant|Jon Bon Jovi (2024) Jon Bon Jovi (* 2. März 1962 als John Francis Bongiovi Jr. in Perth Amboy, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Komponist der Rockband Bon Jovi. Darüber hinaus ist er als Schauspieler tätig.

Biografie Sein Vater ist John Bongiovi (geboren als Giovanni Bongiovì), ein aus Sciacca auf Sizilien stammender Friseur slowakischer Abstammung. Seine Mutter, Carol Sharkey Bongiovi (* 12. Juli 1940; † 9. Juli 2024), war ein ehemaliges Playboy-Model bei Larry King, 16. August 2006 und hatte einen Blumenladen. Die beiden lernten sich bei der Marineinfanterie der Vereinigten Staaten kennen. Bis 2006 war die Mutter Leiterin des offiziellen Bon-Jovi-Fanclubs Backstage with Jon Bon Jovi (BWJBJ).

Jon hat zwei jüngere Brüder, Anthony Bongiovi (* 1964), der in Los Angeles lebt und unter anderem Musikvideos produziert, und Matthew Bongiovi (* 1974), der zeitweise Tourmanager der Gruppe Bon Jovi war und heute in New Jersey eine Bar betreibt. Jons älterer Cousin Tony Bongiovi (* 1947) arbeitete erfolgreich als Musikproduzent und vermittelte Jon, der als Teenager in Tonys Studio Aushilfsjobs übernahm, wichtige erste Kontakte in der Szene.

Am 29. April 1989 heiratete Jon seine Highschool-Liebe Dorothea Rose Hurley (* 29. September 1962) während der New-Jersey-Tour in der Graceland Wedding Chapel in Las Vegas. Mit ihr hat er vier Kinder: Stephanie Rose (* 31. Mai 1993), Jesse James Louis (* 19. Februar 1995), Jacob Hurley (* 7. Mai 2002) und Romeo Jon (* 29. März 2004). Seiner Tochter widmete er den Song I Got the Girl, welcher auf dem Album Crush veröffentlicht wurde. mini|Bon Jovi (rechts) mit Jonathan King, 1987

Der Sänger war über viele Jahre Kettenraucher, wodurch seine anfangs sehr kräftige Stimme spätestens seit Anfang der 2010er Jahre hörbar zu leiden begann. Vor allem höhere Töne erreichte er nun nicht mehr, was bei Auftritten meist durch Backup-Sänger kaschiert wurde. Nach mehreren kleineren Eingriffen musste er sich 2022 einer schweren Operation an den Stimmbändern unterziehen. Nach der Stimmbandoperation absolvierte Jon Bon Jovi ein umfangreiches Aufbau- und Stimmtraining. Ende 2025 kündigte die Band die Forever-Tournee an. Das Konzert am 7. Juli 2026 markierte Jon Bon Jovis Rückkehr auf die Konzertbühne.

Der Rockstar engagierte sich im Wahlkampf zu den US-Präsidentschaftswahlen 2004 für den demokratischen Herausforderer John Kerry. Außerdem unterstützte er beim US-Wahlkampf 2008 den demokratischen Bewerber Barack Obama.Bon Jovi sammelt Spenden für Obama Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2000 hatte er, zusammen mit Richie Sambora, bereits Al Gore unterstützt. Bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 unterstützte er Hillary Clinton.

Er war Eigentümer des Arena-Football-Teams der Philadelphia Soul. Seine größten musikalischen Einflüsse sind Southside Johnny & the Asbury Jukes, Bruce Springsteen, Bob Dylan, Thin Lizzy, Alice Cooper und Aerosmith. bonjovi.com; abgerufen am 22. Mai 2010 mini|Jon Bon Jovi während eines Bon-Jovi-Konzerts (2007) Im Jahr 2015 wurde er mit einem Ehrendoktor an der Rutgers University für seine musikalischen Erfolge und sein soziales Engagement ausgezeichnet. Am 20. Mai 2019 erhielt er einen Ehrendoktor für Musik an der University of Pennsylvania.

Wohltätigkeit Jon Bon Jovi arbeitete bereits im Namen vieler Organisationen und Einrichtungen. Er war unter anderem tätig in der Zusammenarbeit mit den Special Olympics, dem Amerikanischen Roten Kreuz, der Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation, dem Habitat for Humanity, dem Covenant House, dem Project H.O.M.E. und der Jon Bon Jovi Soul Foundation.

Er wurde zum ersten Gründungsbotschafter des Habitat-for-Humanity-Ambassador-Programms ernannt, welches im Rahmen der Interessensvertretungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Non-Profit-Organisation stattfand. Innerhalb dieser gemeinnützigen Einrichtung engagiert sich der Sänger seit 2005; anfangs durch die Bereitstellung von Geldmitteln, die bei der Erbauung von sechs Häusern in Philadelphia ihren Nutzen fanden. In gemeinsamer Arbeit mit den Hauseigentümern und zahlreichen Mitgliedern der Philadelphia-Soul-Football-Mannschaft konnte der Bau fertiggestellt werden. Die Baustelle diente nebenbei als Schauplatz für das Musikvideo von Who Says You Can’t Go Home. Im Jahr 2006 spendete er der Organisation eine Million US-Dollar, um an der Finanzierung der Errichtung von 28 Häusern an der von einem Hurrikan heimgesuchten Küste Louisianas mitzuwirken. 2007 kündigte er ein Projekt an, welches sich mit der Sanierung von 15 Häusern in Nord-Philadelphia befassen soll. Während eines Auftritts bei der The Oprah Winfrey Show im Jahr 2005 erbrachte die Band eine Spende in Höhe von einer Million US-Dollar für die sogenannte Angel-Network-Stiftung.

Mit Gründung der Jon Bon Jovi Soul Foundation im Jahre 2006 brachte der Sänger hauptsächlich die Intention zum Ausdruck, Ursachen zu bekämpfen, die Familien in den finanziellen Abgrund zwingen. Durch das vielseitige Arrangieren von diversen Programmen und Partnerschaften unterstützt die Einrichtung mittellose Familien und Individuen, die größtenteils der Obdachlosigkeit zum Opfer gefallen sind. Am 19. Oktober 2011 eröffnete Jon Bon Jovi schließlich die JBJ Soul Kitchen, die den Gästen die freie Auswahl darin gibt, ob und wie viel sie für ihre Speisen bezahlen wollen.

Nach Berichten des Nashville Metro Police Department half Jon Bon Jovi am 11. September 2024 einer Frau, die auf dem Rand der Seigenthaler Pedestrian Bridge stand. Er drehte dort gerade ein Musikvideo. Durch die von ihm gegründete JBJ Soul Foundation verfügt er über Ausbildung und Erfahrung, Menschen in Krisenzeiten zu helfen.

Auszeichnungen Im Juli 1991 wurde Jon Bon Jovi für seinen Song Blaze of Glory aus dem Film Young Guns II mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Außerdem wurde das Stück für den Oscar und den Grammy Award nominiert. 1998 erhielt er einen Echo als bester Solo-Künstler.

Diskografie mit Bon Jovi:

Studioalben

Singles als Leadmusiker

Weitere Singles 1991: Never Say Die 2012: Not Running Anymore 2015: Beautiful Day

Singles als Gastmusiker

Weitere Gastbeiträge 2015: Love Song to the Earth (Verkäufe: + 11.000; als Teil von Friends of the Earth)

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

1997: für das Album Destination Anywhere

1991: für die Single Miracle 1997: für das Album Destination Anywhere

1997: für das Album Destination Anywhere

1990: für das Album Blaze of Glory

1990: für das Album Blaze of Glory

Platin-Schallplatte

1990: für das Album Blaze of Glory 1990: für die Single Blaze of Glory

1997: für das Album Destination Anywhere

1997: für das Album Destination Anywhere

1997: für das Album Destination Anywhere

1990: für das Album Blaze of Glory 2024: für die Single Blaze of Glory

1997: für das Album Destination Anywhere2× Platin-Schallplatte

1990: für das Album Blaze of Glory

Filmografie (Auswahl) Filme 1988: The Return of Bruno 1990: Blaze of Glory – Flammender Ruhm (Young Guns II) 1994: Ein fast perfektes Verhältnis (Mona Must Die) – Kurzauftritt 1995: Moonlight and Valentino 1996: Die Stunde des Verführers (The Leading Man) 1997: Destination Anywhere 1997: City of Love (Little City) 1998: Homegrown 1998: Auch mehr ist nie genug (No Looking Back) 1998: Row Your Boat 2000: Das Glücksprinzip (Pay It Forward) 2000: U-571 2002: John Carpenter’s Vampires: Los Muertos 2005: Cry Wolf 2006: National Lampoon’s Pucked 2011: Happy New Year (New Year’s Eve)

Fernsehserien 1988: Full House 1999: Sex and the City 2002: Ally McBeal 2005: Las Vegas 2006: The West Wing – Im Zentrum der Macht (The West Wing) 2010: 30 Rock

Literatur Jon Bon Jovi: Bon Jovi – When We Were Beautiful (Das offizielle Buch von Jon Bon Jovi). Hannibal Verlag, Höfen 2010, ISBN 978-3-85445-323-9 (Originalausgabe: Bon Jovi: When We Were Beautiful).

Weblinks

„Verwandt mit Sinatra? Ich lach mich tot“. Interview und Fotostrecke. einestages, 8. November 2016.

Quellen

Kategorie:Bon Jovi Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:Rocksänger Kategorie:Hard-Rock-Gitarrist Kategorie:Echo-Pop-Preisträger Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Mann