Amrai Coen (* 1986 in Hamburg) ist eine deutsch-mexikanische Journalistin. Sie ist Redakteurin im „Dossier“ der Wochenzeitung Die Zeit.

Leben und Wirken Coen ist deutsch-mexikanischer Herkunft und ging in Hamburg, Mexiko und Australien zur Schule. Ihre Mutter ist Kinderärztin.Die Zeit Nr. 28, 4. Juli 2013, S. 55. Sie hat beim FC St. Pauli und in der deutschen Nationalmannschaft Rugby gespielt und die Zeitenspiegel-Reportageschule sowie die Henri-Nannen-Schule besucht. Coen gehört dem Journalistenbüro Enarro an und schrieb u. a. auch für den Spiegel und Geo. auf der Nominiertenliste des Henri-Nannen-Preises, abgerufen am 21. Dezember 2014 Amrai Coen ist die jüngere Schwester von Alin Coen, einer Songwriterin.

Auszeichnungen 2012: Deutscher Reporterpreis gemeinsam mit Bernhard Riedmann in der Kategorie „Beste Webreportage“Deutscher Reporterpreis 2012, abgerufen am 21. Dezember 2014. für die Reportage „Nicht von Gott gewollt“Amrai Coen, Bernhard Riedmann: Nicht von Gott gewollt. In: Vimeo, abgerufen am 21. Dezember 2014. (zuerst erschienen in der iPad-Ausgabe des Spiegel). 2013: Axel-Springer-Preis in der Kategorie „Internet“, ebenfalls mit Bernhard Riedmann für die Reportage „Nicht von Gott gewollt“., abgerufen am 21. Dezember 2014. 2014: Axel-Springer-Preis in der Kategorie „Print/Wochen-/Monatspublikationen“ für das Dossier „Der Todesplan“,, abgerufen am 21. Dezember 2014. erschienen in der Zeit Nr. 31/2013Amrai Coen: Der Todesplan. In: Die Zeit, 25. Juli 2013. 2014: Journalistin des Jahres in der Kategorie „Wissenschaft“, zusammen mit Co-Autor Malte HenkBegründung der Jury vom 19. Dezember 2014, abgerufen am 21. Dezember 2014. für das Dossier „Wie das Virus in die Welt kam“, erschienen in der Zeit Nr. 44/2014Amrai Coen, Malte Henk: Wie das Virus in die Welt kam. In: Die Zeit, 6. November 2014. 2016: European Press PrizeEuropean Press Prize in der Kategorie „Special Award“, zusammen mit Co-Autor Henning Sußebach für die Reportage „Im Gelobten Land“, erschienen in der Zeit Nr. 32/2015. 2017: Nannen Preis (Egon-Erwin-Kisch-Preis), zusammen mit Co-Autorin Tanja Stelzer für die Reportage „Brüssel, 22. März 2016“, erschienen in der Zeit Nr. 28/2016Amrai Coen, Tanja Stelzer: Brüssel, 22. März 2016. In: Die Zeit, 14. Juli 2016. 2018: Deutscher Reporterpreis, Kategorie „Investigation“ für Im ZwielichtVon Ronan Farrow bis zum SPIEGEL - das sind die Gewinner. Spiegel Online, 4. Dezember 2018, abgerufen am selben Tage. 2020: Nannen Preis in der Kategorie „Beste Dokumentation“ für Wenn sie euch nicht in den Jemen lassen, berichtet trotzdem. 2020: Katholischer Medienpreis in der Kategorie „Printmedien“ zusammen mit Malte Henk für Wenn sie euch nicht in den Jemen lassen, berichtet trotzdem 2020: Nominierung Nannen Preis in der Kategorie Egon-Erwin-Kisch-Preis

Weblinks Autorenseite von Amrai Coen bei der Zeit

Einzelnachweise

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