Armin Eichholz (* 19. Dezember 1914 in Heidelberg; † 27. Dezember 2007 in Rottach-Egern) war ein deutscher Journalist, Theaterkritiker und Satiriker.
Leben und Wirken Eichholz wurde vor allem als Theaterkritiker bekannt, von 1957 bis 1979 war er Redakteur und Feuilletonchef des Münchner Merkur. Als Journalist hatte er unter Erich Kästner bei der Neuen Zeitung begonnen. Nach seiner Pensionierung arbeitete er vor allem für Die Welt. Bekannt wurde er mit seinen Literatur-Parodien „In flagranti“, die zuerst 1954 erschienen, und zuletzt 1990 aufgelegt worden sind.
Seine Theaterkritiken sind in zwei Bänden gesammelt als Buch erschienen.
Eichholz starb im Weihnachtsurlaub in Rottach-Egern, wohnhaft war er in München.
Preise und Auszeichnungen 1981: Ernst-Hoferichter-Preis Bayerischer Verdienstorden 1985: Schwabinger Kunstpreis 1999: Bayerischer Poetentaler
Veröffentlichungen (Auswahl) In flagranti. Parodien. Neuausgabe. Ehrenwirth, München 1990, ISBN 3-431-03116-1. Heute abend stirbt Hamlet. Münchner Theater-Tagebuch Residenztheater 1970–1977. Ehrenwirth, München 1977, ISBN 3-431-01888-2. Kennen Sie Plundersweilern? Münchner Theater-Tagebuch Kammerspiele 1970–1977. Ehrenwirth, München 1977, ISBN 3-431-01889-0. Ich traute meinen Augen. Personen & Pointen; eine Kultur-Revue. Ehrenwirth, München 1976, ISBN 3-431-01798-3.
Literatur Eichholz, Armin. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 259.
Weblinks
Nachruf, Die Welt Nachruf, Münchner Merkur
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